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Aquiel

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Montag, 8. Juli 2013, 00:00

Viola Valerius' Volkskurier: Erstauflage - Ausgabe 5 (Die nordische Triune)




Irgendwo in Tamriel in einem Gasthaus …

Das Gasthaus, in Windhelm gelegen, besteht im Untergeschoss vorwiegend aus grob gehauenem Stein, im Obergeschoss aus Holz. Hölzerne Stufen führen beiderseits an den schmalen Seiten des ausgedehnten, rechteckigen Schankraumes, welcher mit allerlei Stühlen und Tischen angereichert ist und vom langgestreckten Feuerbecken in seiner Mitte beherrscht wird, empor.

Die Gasthaustür öffnet sich und eine in einen etwas heruntergekommenen Mantel gehüllte Frau wird augenscheinlich ins Gasthaus geweht, hat sie doch ein wenig Mühe, den von Schneeverwehungen gezeichneten Wind hinter sich wieder auszusperren. Sie schüttelt sich den Schnee einer scheinbar längeren Reise von der Kleidung und wirft dem ausgedehnten Feuerbecken einen etwas sehnsüchtigen Blick zu, bewegt sich dann aber doch zügigen Schrittes auf den Wirt am hinter dem Feuerbecken befindlichen Tresen zu. Beim Näherkommen ist ein zerschlissenes Emblem eines Posthorns auf ihrer Kleidung zu erkennen. Mit einem neugierigen Funkeln in den Augen und der Andeutung eines freundlichen, offen Lächelns auf den Lippen nähert sie sich dem Tresen und neigt ihr Haupt.


Seid gegrüßt, Herr Wirt. Ganz schön kühl habt ihr es hier im Norden. Darf ich mich kurz vorstellen?

Ohne eine Antwort abzuwarten, fährt die Frau unvermittelt in ihrem Redeschwall fort.

Mein Name ist Viola Valerius, freie Schriftstellerin und angehende Herausgeberin von „Violas Volkskurier“. Wie ihr sicherlich wisst, steht es um meine Heimat Cyrodiil nicht zum Besten, wie auch um ganz Tamriel nicht. Ich konnte nicht viel meiner Habe hierher in die Fremde retten, kaum mehr als mein Leben. Doch schließlich muss es irgendwie weitergehen. Und so habe ich mich auch hier fern meiner Heimat dazu entschlossen, Nachrichten für das gemeine Volk zusammenzutragen. Dabei interessieren mich vor allem Personen, die die Geschicke unserer Welt in dieser unsicheren Zeit ein wenig und im Rahmen unser aller bescheidener Möglichkeiten zu lenken versuchen … natürlich zum Besseren.

Die Frau setzt ein zuversichtliches Lächeln auf, auch wenn es auf den zweiten Blick etwas gezwungen wirken mag.

Ich wollte euch fragen ob ihr solche Personen in dieser Gegend kennt. Es dauert auch nicht lange. Ach, mit wem habe ich eigentlich die Ehre sprechen zu dürfen?

Viola lässt sich, scheinbar in der Gewissheit einer positiven Antwort, auf einen Hocker des Tresens nieder.


Der Wirt scheint offenbar ein Nord zu sein. Das ist auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz so eindeutig zu erkennen, da er nicht die Statur eines normalen Nord hat. Kurz gesagt, er ist recht füllig und sein Bart, welcher das Kinn freiläßt, nicht besonders lang. Die Haare jedoch sind nach hinten weggebunden und gehen ihm bis zur Hüfte. Als er zu sprechen beginnt klingt die Stimme nichtsdestotrotz kräftig.

Ouha! Immer langsam. Ich werd euch schon nicht davonlaufen und selbst wenn dürfte es euch ziemlich leichtfallen mich einzuholen, haha. Mein Name ist Tormur und ich bin für den Laden hier verantwortlich. Es mag zwar nicht die schönste oder bestbesuchte Taverne in der Stadt sein, aber dafür bekommt hier jeder das was er will. Nunja, fast alles. Wenn ihr auf der Suche nach wilden und ungestümen Abenteurern seid geht zur Feder. Sie liegt jedoch am anderen Ende der Stadt und die Kerle dort würden sich wohl eh nur um die Geschickte einer einzigen Welt kümmern und das wäre die Welt zwischen euren Schenkeln. Mhm, tja… mir kommt es so vor als ob es nur wenige vernünftige junge Kerle gibt. Zum Beispiel Gletscher-Klang. Der hatte eine edle Idee. Mhm, wollte irgendeine Gemeinschaft gründen um Schutz für die Händler zu gewährleisten.


Ah Ihr scheint mir ein recht redseliges Wesen zu sein. Dann sagt mir doch, wie steht er und die seinen zum Konflikt in meiner Heimat Cyrodiil? Nimmt er in irgendeiner Weise Anteil daran und greift in die Auseinandersetzung mit ein?

Ihr wisst ja wie gewisse Händler so sind. Wenn sie eine Gelegenheit für die Münzbeschaffung wittern stürzen sie sich gleich drauf. In Cyrodiil wird es sicher auch viele Gelegenheiten für solch Münzbeschaffung geben, ja, aber ob er mit seiner Gemeinschaft auch diese weit entfernten Geschäftsmänner beschützen würde? Ich glaub das kommt ganz auf die Mittel an, die ihm zur Verfügung stehen. Bisher hat er nicht sehr viel, hmpf, und daher würds sich wohl erst auf Himmelsrand oder den Bereich des Paktes beschränken.

Die Frau hört den Worten des Nords aufmerksam zu und macht sich in krakeliger Schrift hin und wieder ein paar Notizen auf einem Stück Pergament. Dann richtet sie ihr Augenmerk mit forschem Blick erneut auf ihren Gesprächspartner.

Das klingt um ehrlich zu sein höchst interessant. Sagt, wie viele tapfere Streiter gibt es nun in seinen Reihen? Das ist doch sicherlich kein Alleingang, den er da anstrebt.


Der Wirt streicht sich mit der rechten Hand durch seinen Bart und grummelt ein wenig vor sich hin.

Mhm, nunja… er hatte bisher nicht gerade viel Zulauf versteht ihr? Das liegt vielleicht auch daran, dass er sich gerade nicht in Himmelsrand befindet. Vielleicht sind meine Kenntnisse auch bereits veraltet? Immerhin habe ich ihn seit einigen Wochen oder Monaten nicht mehr gesehen. Wenn er wieder von seiner Reise zurückkommt bin ich jedenfalls wieder für ihn da um ihn zu unterstützen. Meine Treue hat er, hehe, auch wenn ich nicht Kämpfen kann, aber für eine gute Gemeinschaft braucht man ja allerlei an Leuten die jede ihre eigenen Stärken und Schwächen haben, ja!


Ihr werdet ihn unterstützen? Sagt, auf welche Weise ist das geplant?


Ich weiß nicht was er sich in Richtung Unterkunft ausgedacht hat. Ob er sich ein Haus für seine Gemeinschaft ergattern will oder was auch immer. Bis dahin werde ich ihm jedenfalls mein ruhiges Gasthaus hier anbieten. Dann hat jedenfalls immer einen Ort wo ihm der Zutritt nicht verwehrt wird.

Auf welche Weise versucht er, Eurer Allianz oder auch der einfachen Bevölkerung zu helfen? Nicht nur in Cyrodiil sind … unruhige Zeiten angebrochen, sondern eigentlich in ganz Tamriel. Zieht er ab und an mit kleineren oder größeren Gruppen umher, um für Ordnung zu sorgen oder Eure Unterstützung anzubieten? Tut er es unentgeltlich oder für Lohn und Brot? Oder bietet er seinerseits Waren für das gemeine Volk oder ein Heer feil? Gerade die letzte Frage drängt sich ja bei jemanden der Händler unterstützen will geradezu auf.

Viola schnappt nach der Reihe an Fragen nach Luft und verbleibt danach in Erwartung von Antworten stumm. Nur ein flüchtiges Schmunzeln huscht über Violas Gesicht als sie sich weitere Notizen macht.


Er ist selbst der Sohn eines Händlers und versteht sich daher in gewissem Maße auch auf das Handelsgeschäft. Er hatte gesagt, dass dies auch ein Teil seiner Gemeinschaft werden sollte. Sie würden nicht nur Schutz für die freien Händler anbieten, sondern ihnen auch die Möglichkeit geben, sich ihnen anzuschließen um somit noch bessere Kontakte knüpfen zu können und um mehr Kundschaft aufzubauen. Wär für mich auch nicht schlecht… ich mein, wenn die sich mit ihm treffen wollen kommen die sicher auch mal hier vorbei. Huh, ich seh schon den ganzen Trubel auf mich zukommen.


Trubel? Ach das könnt Ihr doch sicherlich locker wegstecken, werter Herr. Welcher Abstammung gehören seine Gefährten an? Ich meine ... Er ist ein Nord und ...


Jau! Ein Nord, der sich nicht nur an seinen Nord Brüdern und Schwestern orientiert, sondern auch den anderen Verbündeten des Paktes keine Tür verschließt. Ich denke er würde jeden aufnehmen, der sich hier hineinleben könnte… und dann würde er ihnen einen Met vorsetzen und sie fragen, was sie sich denn von der Gemeinschaft erhoffen würden.
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Aquiel

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Montag, 8. Juli 2013, 00:04

Bei seinen Worten fängt er an zu grinsen und kurz darauf hat er ihr schon einen gut gefüllten Krug vor die Nase gestellt.

Mit einem freundlichen Lächeln sieht die Frau den Wirt des Gasthauses an.

Ihr könnt Gedanken lesen. Für euch auch einen wenn es beliebt. Ich denke die eher privaten Fragen rutschen Euch so vielleicht leichter von den Lippen. Die grau-blauen Augen der Frau funkelten abermals neugierig auf. Wohin soll seine Reise gehen? Verfolgt er geschäftliche Ziele?

Mhm, ich plaudere viel, dafür brauch ich keinen Trunk. Und dennoch!


Er dreht sich um und langt nach einem der Krüge im Regal, als er sich wieder umdreht ist auch sein dicker Holzbecher gefüllt, von dem er sich auch gleich mal einen tiefen Schluck gönnt, und mit einem tiefen Schluck ist gemeint, dass das Gefäß bereits halbleer ist.

Ich hab mal dran gedacht die Fässer auf diese Seite zu stellen, aber ich denke es ist nicht schlecht wenn ich mich immer mal ein wenig bewegte, hm haha.
Er macht grad eine mehr oder minder geheime Handelsreise in den Süden. Will wohl nochmal was besorgen bevor sich die Lage allzu sehr zuspitzt und es kein Durchkommen mehr gibt.


Wie ist sein Verhältnis zu den anderen Allianzen, die sich formiert haben? Ich meine, sieht er eine von ihnen als gefährlicher an als die andere? Oder hat er zu einer möglicherweise sogar ein gespaltenes Verhältnis, weil ihn irgendwelche Bande mit dieser verbinden?


Ich glaub er hat gewisse Kontakte auf Tamriel, nur nicht sehr viele. Die meisten hat er durch seinen Vater erlangt und daher eher abgelehnt, da sie nicht so zu ihm oder seinen Geschäften passen. Das behauptet er zumindest. Nichtsdestotrotz behindert dieser Konflikt die aufrichtigen Geschäftsleute in einem hohen Maß und es wäre sicherlich in unser aller Interesse, dass sich die Lage wieder beruhigt.


Verschwörerisch nach links und rechts blickend fährt Viola in gedämpfterem Tonfall fort.

Kommen wir nun zu einer etwas heikleren Frage. Wie steht er zu den Zielen und der Vorgehensweise Eurer eigenen Allianz in der Auseinandersetzung mit den anderen Allianzen und ... dunkleren Mächten? Ihr müsst auf diese Frage selbstverständlich nur soweit antworten, wie Ihr es für richtig haltet.


Viola Valerius fährt sich während sie die Antwort ihres Gegenübers erwartet verlegen durch ihre blonden leicht fettigen Strähnen.


Dunkle Mächte? Ich bin kein Freund von Zauberei und Magiern und sowas, auch wenn ich sagen muss, dass sie manchmal nützlich sind. Aber nur manchmal. Wenn da nun solche Irren unterwegs sind, die alle mit ihrer dunklen Macht unterwerfen wollen, dann muss jenen Einhalt geboten werden. Wer auch immer das ist.

Der Wirt hebt den Krug und deutet mit jenem auf Viola.


Ich sag euch, wenn da irgendwer ankommt - sei es so ein feiner Hochelf oder einer von diesen Bretteronen oder wie die heißen - und mir versucht meine Taverne und meinen Met wegzunehmen, dann kriegt der mal ordentlich was zwischen die langen Löffel bis er malwieder Ruhe gibt und sich in sein schönes warmes Land zurückzieht. Und das passiert mit jedem der versucht uns Nord unsere Traditionen zu entreißen und so sollte jeder vernünftige Nord denken, der etwas auf sich und seine Vorfahren hält.

Anschließend leert er den Krug in einem weiteren langen Zug aus und streckt sich einmal gut durch.


An Stolz mangelt es Euch offensichtlich nicht.

Viola schmunzelt sachte.

Kommen wir nun zu einer eher persönlichen Frage. Viola setzt ein freundliches Lächeln auf. Eingangs sprach ich davon, dass wir alle versuchen die Welt im Rahmen unserer Möglichkeiten in eine bessere Richtung zu lenken. Wie stellt Ihr Euch das im konkreten für Gletscher-Klang und seine Gemeinschaft vor? Gibt es eine Art Vorgabe oder Rahmen?


Er wird sich auf die Händler konzentrieren, da sie sich in seinem Geschäftsbereich befinden. Was wir dann als Gemeinschaft erreichen könnten und inwiefern wir Einfluss auf das große Geschehen nehmen könnten, hängt einzig von den Mitgliedern und den Dingen ab, welche sie mit sich bringen. Der Schutz der Händler sorgt für einen Schutz des Marktes und der Vorräte. Das gewährleistet das Bestehen der Traditionen und der Kultur unserer Völker und das wiederrum sorgt für ein gesundes Leben mit allem was man wirklich braucht.

Er stellt den leeren Krug vor ihr auf den Tresen und grinst sie breit an.


Zum Schluss vervollständigt mir bitte den folgenden Satz: „ Wenn mein Volk den nächsten Kaiser stellen würde, dann ...“

... würden wir Tamriel und seinen Bewohnern ein neues, blühendes Zeitalter beschaffen, das sich keiner vorzustellen wagt!


Mit einem dankbaren Lächeln sammelt Viola ihre Schriftwerke zusammen, ordnet sie und erhebt sich schließlich von ihrem Stuhl.

Dann habt Dank für das Gespräch und die erhellenden Einblicke in Euer Tun Tormur … und das Eures Gefährten natürlich auch. Ich werde mich schleunigst daran machen, einen Artikel über Euch in meiner Erstauflage von „Violas Volkskurier“ zu verfassen. Ihr erhaltet selbstverständlich ein Exemplar kostenlos.

Viola nickt Tormur beim Verlassen des Gasthauses noch ein letztes Mal grüßend zu.
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Viola Valerius

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Sonntag, 17. November 2013, 21:03

Der Abschied

Verehrte Leser und Leserinnen,

vor wenigen Tagen erhielt ich einen Brief, den ich euch auf diese Art und Weise zukommen lassen möchte. Es bedarf wohl kaum vieler Worte von meiner Seite.

Lest am besten selbst.


Zitat

Werte Frau Valerius,

man nennt mich Gletscherklang und ich bin gerade von meiner langen Reise zurückgekommen. Wie es lange einsame Reisen so auf sich haben, eröffnen sie einem doch oft das Gemüt und lassen einen manch wilden Gedanken in der Wüste der Wahrheit zugrunde gehen.

Mein junges Streben nach einer Gerechtigkeit für ganz Tamriel waren kaum zu erfüllen und würden mich nur in den Tod führen. Ich werde mich vorerst darauf konzentrieren müssen, auf festen, eigenen Beinen stehen zu können, ehe ich mich solch großen, ehrvollen Zielen widmen kann. Andernfalls würde ich auch meine Mitstreiter nur in den Abgrund führen und dass kann ich nicht verantworten.

Ich bedaure, dass ihr eine ganze Ausgabe dem Plaudern des redseligen Tormurs gegönnt habt und ich ihn nicht früher habe kontaktieren können, sodass dies niemals hätte geschehen müssen. Ich werde die Verantwortung für diese Unannehmlichkeiten übernehmen und mich dafür entschuldigen.

Gletscherklang.

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