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Aquiel

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Montag, 24. Juni 2013, 12:39

Viola Valerius' Volkskurier: Erstauflage - Ausgabe 3 (Aru Tong)




Irgendwo in Tamriel in einem Gasthaus …


Eine in einen etwas heruntergekommenen und tropfnassen Umhang gehüllte Gestalt tritt ins Gasthaus, schüttelt selbigen beiläufig aus und ist nach Zurückschlagen der Kapuze eindeutig als Frau zu erkennen. Den kritischen Blick des Wirtes auf die am Boden gebildete Pfütze scheinbar übergehend, bewegt sie sich geradewegs auf ihn zu. Nach dem Wechseln einiger Sätze, gefolgt von ein paar Blicken über die Schulter zum Kamin gesellt sie sich an eben diesen zu einer bereits dort auf einem Stuhl sitzenden Person. Beim Näherkommen ist ein zerschlissenes Emblem eines Posthorns auf ihrer Kleidung unter dem Umhang zu erkennen. Mit einem neugierigen Funkeln in den Augen und der Andeutung eines freundlichen, offen Lächelns auf den Lippen nähert sie sich dem Kamin und neigt ihr Haupt.

Seid gegrüßt, Fremder. Was für ein Mistwetter, nicht wahr? Darf ich mich kurz vorstellen?

Ohne eine Antwort abzuwarten, fährt die Frau unvermittelt in ihrem Redeschwall fort.


Mein Name ist Viola Valerius, freie Schriftstellerin und angehende Herausgeberin von „Violas Volkskurier“. Wie ihr sicherlich wisst, steht es um meine Heimat Cyrodiil nicht zum Besten, wie auch um ganz Tamriel nicht. Ich konnte nicht viel meiner Habe hierher in die Fremde retten, kaum mehr als mein Leben. Doch schließlich muss es irgendwie weitergehen. Und so habe ich mich auch hier fern meiner Heimat dazu entschlossen, Nachrichten für das gemeine Volk zusammenzutragen. Dabei interessieren mich vor allem Personen, die die Geschicke unserer Welt in dieser unsicheren Zeit ein wenig und im Rahmen unser aller bescheidener Möglichkeiten zu lenken versuchen … natürlich zum Besseren.

Die Frau setzt ein zuversichtliches Lächeln auf, auch wenn es auf den zweiten Blick etwas gezwungen wirken mag.

Dabei hat mir der Wirt eine interessante Geschichte erzählt, als ich ihn nach solchen Personen in dieser Gegend fragte. Er meinte, Ihr wäret Besitzer eines Wirtshauses, der über eine … hmm … Gemeinschaft besonders gut informiert sei. Dürfte ich Euch darüber ein paar Fragen stellen, während ich mich am Feuer aufwärme? Es dauert auch nicht lange. Ach, mit wem habe ich eigentlich die Ehre sprechen zu dürfen?

Viola lässt sich, scheinbar in der Gewissheit einer positiven Antwort, auf einem gegenüberliegenen Stuhl am Kamin nieder.


Nehmen sie ruhig Platz, ja. Mein Name ist Alaric, ich bin Besitzer eines Wirtshauses und anderer Etablissements.


Wie steht Ihr … Viola korrigiert sich rasch … ich meine, wie steht diese Gemeinschaft, über die ihr mir einige Dinge berichten könnt, zum Konflikt in meiner Heimat Cyrodiil? Nimmt sie in irgendeiner Weise Anteil daran und greift in die Auseinandersetzung mit ein?

Aru Tong ist berüchtigt dafür, dass sie fast überall ihre Finger im Spiel hat. Aber diese Organisation ist eine sehr friedliche, auf das Wohl der einfachen Menschen bedachte. Ich glaube nicht, dass sie mit den Kriegswirren zu tun hat. Trotzdem sorgt sie nicht in unerheblicher Weise dafür, dass es den Bürgern von Morrowind nicht an ausländischen Handelsgütern fehlt, indem sie immernoch Handelsbeziehungen mit anderen Regionen Tamriels aufrecht erhält.

Die Frau hört den Worten des Dunkelelfen aufmerksam zu und macht sich in krakeliger Schrift hin und wieder ein paar Notizen auf einem Stück Pergament, welches auf einem Klemmbrett befestigt ist. Dann richtet sie ihr Augenmerk mit forschem Blick erneut auf ihren Gesprächspartner.


Das klingt um ehrlich zu sein höchst interessant. Sagt, wie viele tapfere Streiter gibt es nun in den Reihen dieser Organisation? Falls Ihr denn auch darüber im Bilde seid.

Lacht ein wenig Die Aru Tong ist eine grosse Gilde, die über ganz Tamriel ein Netzwerk von Anhängern hat. Hier in Gramfeste sind es derzeit etwa ein Dutzend.

Auf welche Weise versucht Ihr … Verzeihung … versucht natürlich Aru Tong ihrer Allianz oder auch der einfachen Bevölkerung zu helfen? Nicht nur in Cyrodiil sind … unruhige Zeiten angebrochen, sondern eigentlich in ganz Tamriel. Zieht sie ab und an in kleineren oder größeren Gruppen umher, um für Ordnung zu sorgen oder ihre Unterstützung anzubieten? Tut sie es unentgeltlich oder für Lohn und Brot? Oder bietet sie ihrerseits Waren für das gemeine Volk oder ein Heer feil?

Viola schnappt nach der Reihe an Fragen nach Luft und verbleibt danach in Erwartung von Antworten stumm. Nur ein flüchtiges Schmunzeln huscht über Violas Gesicht als sie sich weitere Notizen macht.

Wie bereits erwähnt handelt Aru Tong mit Gütern, die aufgrund der Kriegswirren nicht mehr einfach zu erhalten sind. Dafür nimmt sie enorme Risiken in Kauf, da sie unter anderem auch die Handelsembargos der selbstgerechten Adelshäuser umgehen muss, um die einfache, notleidende Bevölkerung versorgen zu können. Ansonsten hilft sie oft einzelnen Bürgern bei ihren Problemen, wenn diese zur Aru Tong kommen, und sie um Hilfe bitten.

Welcher Abstammung gehören die Mitglieder dieser Aru Tong an? Ich meine ... Ihr seid ein Dunkelelf. Oder ist Euch die Bezeichnung Dunmer genehmer? Und ... also wie verhält es sich mit den Nord oder gar Argoniern? Ich meine, ihre Kultur, ihre Lebensweise und frühere … Probleme miteinander. Ihr wisst schon … Viola gibt ihrem Gesprächspartner mit einem deutlichen Nicken zu verstehen, dass sie ihre Ausführungen nicht näher ergänzen möchte und spricht in übertrieben motiviert klingendem Tonfall weiter. Wie versteht es die Aru Tong, all das unter einem gemeinsamen Banner zu vereinen? Ich stelle mir das um ehrlich zu sein recht schwierig vor.

Hüstelnd blickt die Frau anschließend auf und sieht dem Dunkelelfen beinahe starr in die Augen, während ihre Stimme gänzlich verstummt.

Die Mitglieder der Aru Tong kommen aus allen Ecken Tamriels. Hier in Morrowind ist es natürlich schwierig, Mitglieder aus entfernten Gebieten zu sehen, aber die Aru Tong ist ja in ganz Tamriel tätig. Schwierig ist das nicht, denn die Mitglieder der Aru Tong verbindet nicht ihre Abstammung, sondern ihre Ideale. Sie machen sich nicht viel um das kriegstreiberische Geschwätz der Mächtigen. Sie sehen nicht ein, warum ein Dunmer und ein Khajiit nicht freundliche Handelsbeziehungen unterhalten können. Dies verbindet natürlich auf völkerübergreifender Ebene.
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Aquiel

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Montag, 24. Juni 2013, 12:43

Gestattet Ihr mir Euch einen Umtrunk zu spendieren?

Mit einem freundlichen Lächeln sieht sich die Frau nach dem Wirt des Gasthauses um und deutet ihm an, sich ihrem Tisch zu nähern.

Ich denke die eher privaten Fragen rutschen Euch so vielleicht leichter von den Lippen.

Danke. Ich trinke nicht. lächelt ebenfalls

Die grau-blauen Augen der Frau funkeln abermals neugierig auf.

Wohin soll Eure Reise gehen? Ich nehme an, Ihr seid hier nur um ein wenig zu rasten. Verfolgt Ihr geschäftliche Ziele, möglicherweise sogar in irgendeiner Verbindung zu dieser Aru Tong?

lacht nun laut hinaus und macht eine abwehrende Geste. Nein. Ich habe keine Verbindungen zur Aru Tong. Ich hatte vor längerer Zeit mal einige Freunde, die Verbindungen zu dieser Organisation hatten und ich interessiere mich für Geschichte und Politik, das ist alles. Ich bin ein einfacher Wirtshausbesitzer und als solcher hört man natürlich viele Geschichten und Neuigkeiten.

Wie ist Euer … verflucht, verzeiht erneut … Viola scheint kurz fast versucht zu sein, sich auf die Zunge zu beißen, fängt sich aber wieder und fährt fort. Also, wie ist das Verhältnis der Aru Tong zu den anderen Allianzen, die sich formiert haben? Ich meine, sieht sie eine von ihnen als gefährlicher an als die andere? Oder hat sie zu einer möglicherweise sogar ein gespaltenes Verhältnis, weil sie irgendwelche Bande mit dieser verbinden?

Die Aru Tong ist sehr unpolitisch. Sie führt ihre Beziehungen mit allen Parteien.

Verschwörerisch nach links und rechts blickend fährt Viola im gedämpfteren Tonfall fort.


Kommen wir nun zu einer etwas heikleren Frage. Wie steht die Aru Tong zu den Zielen und der Vorgehensweise ihrer eigenen Allianz in der Auseinandersetzung mit den anderen Allianzen und ... dunkleren Mächten? Ihr müsst auf diese Frage selbstverständlich nur soweit antworten, wie Ihr es für richtig haltet.

Viola Valerius fährt sich, während sie die Antwort ihres Gegenübers erwartet, verlegen durch ihre blonden leicht fettigen Strähnen.

Lächelt zurückhaltend. Darüber kann ich euch nichts sagen. Soweit ich weiss, verhält sich Aru Tong neutral.

Kommen wir nun zu einer eher persönlichen Frage. Viola setzt ein freundliches Lächeln auf. Eingangs sprach ich davon, dass wir alle versuchen die Welt im Rahmen unserer Möglichkeiten in eine bessere Richtung zu lenken. Wie stellt die Aru Tong sich das im Konkreten für sich selbst vor? Gibt es eine Art Vorgabe oder Rahmen? Folgt sie vielleicht sogar einem gewissen Kodex?


Aru Tong hat einen Kodex, ja. Da sie den armen, einfachen Bürgern hilft und dadurch öfters in Konflikt mit den Mächtigen gerät, sollten sich ihre Mitglieder nicht gegenseitig verraten. Man weiss also nie, wer alles in dieser Organisation ist. Es könnten jetzt in diesem Schankraum Mitglieder von Aru Tong anwesend sein. Viel ist allerdings nicht bekannt über ihren Kodex, dafür müsste man schon Mitglied sein, um den zu kennen.

Zum Schluss vervollständigt mir bitte den folgenden Satz: „ Wenn mein Volk den nächsten Kaiser stellen würde, dann ...“

Würde es gerechte Steuern, freien Handel und keine Hungersnöte mehr geben.

Mit einem dankbaren Lächeln sammelt Viola ihre Schriftwerke zusammen, ordnet sie und erhebt sich schließlich von ihrem Stuhl.

Dann habt Dank für das Gespräch und die erhellenden Einblicke in das Tun dieser Aru Tong, Alaric … und verzeiht mir bitte meine Konzentrationsschwächen bei den Fragen. Viola offenbart ein verlegenes Lächeln. Für gewöhnlich führe ich meine Unterredungen mit direkten Vertretern solcher Gemeinschaften. Ich werde mich nun schleunigst daran machen, einen Artikel über Eu … die Aru Tong in meiner Erstausgabe von „Violas Volkskurier“ zu verfassen. Ihr erhaltet selbstverständlich ein Exemplar kostenlos.

Viola wechselt mit dem Wirt noch ein paar Worte, murmelt etwas Unverständliches vor sich hin und nickt Alaric beim Verlassen des Gasthauses noch ein letztes Mal grüßend zu.
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Corrupt Gnosis (19.08.2013)