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Aquiel

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Allianz: Aldmeri-Dominion

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Montag, 17. Juni 2013, 00:00

Viola Valerius' Volkskurier: Erstauflage - Ausgabe 2 (Eroberer von Cyrodiil)




Irgendwo in Tamriel in einem Gasthaus …

Eine etwas heruntergekommene Frau betritt das Gasthaus, klopft sich beiläufig den Staub der Straße von der Kleidung und bewegt sich zügigen Schrittes auf den Wirt zu. Nach dem Wechseln einiger Sätze, gefolgt von ein paar Blicken über die Schulter zu einem der Tische gesellt sie sich an eben diesen Tisch zu einer bereits dort sitzenden Gestalt. Beim Näherkommen ist ein zerschlissenes Emblem eines Posthorns auf ihrer Kleidung zu erkennen. Mit einem neugierigen Funkeln in den Augen und der Andeutung eines freundlichen, offen Lächelns auf den Lippen nähert sie sich dem Tisch und neigt ihr Haupt.

Seid gegrüßt, Fremder. Darf ich mich kurz vorstellen?

Ohne eine Antwort abzuwarten, fährt die Frau unvermittelt in ihrem Redeschwall fort.

Mein Name ist Viola Valerius, freie Schriftstellerin und angehende Herausgeberin von „Violas Volkskurier“. Wie ihr sicherlich wisst, steht es um meine Heimat Cyrodiil nicht zum Besten, wie auch um ganz Tamriel nicht. Ich konnte nicht viel meiner Habe hierher in die Fremde retten, kaum mehr als mein Leben. Doch schließlich muss es irgendwie weitergehen. Und so habe ich mich auch hier fern meiner Heimat dazu entschlossen, Nachrichten für das gemeine Volk zusammenzutragen. Dabei interessieren mich vor allem Personen, die die Geschicke unserer Welt in dieser unsicheren Zeit ein wenig und im Rahmen unser aller bescheidener Möglichkeiten zu lenken versuchen … natürlich zum Besseren.

Die Frau setzt ein zuversichtliches Lächeln auf, auch wenn es auf den zweiten Blick etwas gezwungen wirken mag.

Dabei hat mir der Wirt eine interessante Geschichte erzählt, als ich ihn nach solchen Personen in dieser Gegend fragte. Dürfte ich Euch kurz ein paar Fragen stellen? Es dauert auch nicht lange. Ach, mit wem habe ich eigentlich die Ehre sprechen zu dürfen?

Viola lässt sich, scheinbar in der Gewissheit einer positiven Antwort, auf einem Stuhl auf der gegenüberliegenden Seite des Tisches nieder.


Vom über-schnellen Fluss der Worte jener eifrigen Kolumnistin beinahe überwältigt schaut der von Zeit und Abenteuer gezeichnete Khajiit kurz von seinem Humpen auf. Nach einem kurzen Schluck aus seinem bereits fast geleerten Met erhebt er sich und seine volle Größe wird erstmals ersichtlich. Seine metallene Rüstung glänzt selbst in jenem dämmerndem Licht der Taverne. Ganz wie es auf den Höfen der Fürsten üblich ist, setzt er an zu einer leichten Verbeugung und beginnt langsam und ruhig seine Worte zu wählen:

Es ist mir eine Ehre eure Bekanntschaft zu machen. Man trifft nur noch selten Angehörige eures Volkes, die den Fesseln des kalten Fürsten entkommen konnten. Ich werde von Freunden JeZardin genannt. Falls es euch schwer von der Zunge fällt ist Jez akzeptabel. Viele Mer verstehen es dieser Tage nicht Ta'agra hervorzubringen.


Wieder an seinen Platz zurückgekehrt nimmt JeZardin den direkten Blick zu Viola auf.

Wie steht Ihr und die Euren zum Konflikt in meiner Heimat Cyrodiil? Nehmt Ihr in irgendeiner Weise Anteil daran und greift in die Auseinandersetzung mit ein?

Es liegt in unserer Pflicht den Konflikt zu suchen, das ist der einzige Weg ein Abenteuer zu finden und wahre Größe zu beweisen. Und gerade jetzt wo sich ein alter Dämon zurück in diese Ebene wagt ist es umso mehr eine Ehre, oder eher ein Vergnügen sich erneut in die Schlacht zu stürzen und zu zeigen, was Die Eroberer von Cyrodiil davon halten.

Die Frau hörte den Worten des Khajiits aufmerksam zu und machte sich in krakeliger Schrift hin und wieder ein paar Notizen auf einem Stück Pergament. Dann richtete sie ihr Augenmerk mit forschem Blick erneut auf ihren Gesprächspartner.

Das klingt um ehrlich zu sein höchst interessant. Sagt, wie viele tapfere Streiter gibt es nun in Euren Reihen? Das ist doch sicherlich kein Alleingang, den Ihr da anstrebt.


Wir rekrutieren nach allen Kräften. Mal nennen sich bereits zwanzig Abenteurer Eroberer. Mit Sicherheit kann ich mich nur für 14 von ihnen verbürgen. Einige bevorzugen es im Schatten zu verweilen und sich im Geheimen für die Schlacht zu rüsten. Erst wenn der Spaß beginnt, wird sich sicher sagen lassen, auf wen Verlass ist und wer entmutigt das Weite sucht.

Auf welche Weise versucht Ihr, Eurer Allianz oder auch der einfachen Bevölkerung zu helfen? Nicht nur in Cyrodiil sind … unruhige Zeiten angebrochen, sondern eigentlich in ganz Tamriel. Zieht Ihr ab und an in kleineren oder größeren Gruppen umher, um für Ordnung zu sorgen oder Eure Unterstützung anzubieten? Tut Ihr es unentgeltlich oder für Lohn und Brot? Oder bietet Ihr Eurerseits Waren für das gemeine Volk oder ein Heer feil?

Viola schnappt nach der Reihe an Fragen nach Luft und verbleibt danach in Erwartung von Antworten stumm. Nur ein flüchtiges Schmunzeln huscht über Violas Gesicht als sie sich weitere Notizen macht.

Mit dem Handel haben wir nichts zu tun. Zwar tauschen wir Waren und helfen uns gegenseitig, so es nützlich ist, aber der Profit steht nicht in unseren Zielen festgeschrieben. Vom kämpfen verstehen wir bereits deutlich mehr. Einen Eroberer findet man am Schauplatz eines Abenteuers. Manchmal zu dritt oder auch mit all seinen Mitstreitern vereint gegen eine Festung des Herzlandes anstürmen. Aber wer kann schon sagen, ob es größeren Spaß bereitet die Daedra kurz und klein zu hacken, oder den uns heimischen Gefahren zu trotzen.

Welcher Abstammung gehören Eure Gefährten an? Ich meine ... Ihr seid ein Khajiit und ...

Hüstelnd blickt die Frau anschliessend auf und sieht dem Khajiit beinahe starr in die Augen, während ihre Stimme gänzlich verstummt.


Jeder kann Eroberer werden, so er sich dem Dominion unterordnen kann. Ob Mer oder Tier ist uns egal, solange er Zeit für Abenteuer mitbringt. Letztlich stehen sowohl Wünsche und Träume des Einzelnen über den Regeln der Eroberer und selbst über denen des Dominions. Letztlich würden selbst Diebe und Magister Eingang in unsere Gilde finden, so sie sich einbringen können und wollen.
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Aquiel

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Montag, 17. Juni 2013, 00:00

Gestattet Ihr mir Euch einen Umtrunk zu spendieren? Mit einem freundlichen Lächeln sah sich die Frau nach dem Wirt des Gasthauses um und deutete ihm an, sich ihrem Tisch zu nähern. Ich denke die eher privaten Fragen rutschen Euch so vielleicht leichter von den Lippen. Die grau-blauen Augen der Frau funkelten abermals neugierig auf.

Wohin soll Eure Reise gehen? Ich nehme an, Ihr seid hier nur um ein wenig zu rasten. Verfolgt Ihr geschäftliche Ziele?


Ich gehe dorthin wo mich Ärger und Leid hin tragen. So ich kann, werde ich es verhindern und alle Dinge nach meinem Sinn der Ordnung zurück zum Guten treiben. Das kann gut in Cyrodiil sein, aber auch an den Rändern Elsweyrs oder den hohen Schulen der Hexer.


Wie ist Euer Verhältnis zu den anderen Allianzen, die sich formiert haben? Ich meine, seht Ihr eine von Ihnen als gefährlicher an als die andere? Oder habt Ihr zu einer möglicherweise sogar ein gespaltenes Verhältnis, weil Euch irgendwelche Bande mit dieser verbinden?

In unserer Gilde hofft man auf Kontakte mit dem Ebenherzpakt. Viele unserer Mitglieder sind geradezu fasziniert von den dortigen Bräuchen und Gegebenheiten und manche wollen diese Gegenden gar durchstreifen. Das Dolchsturzbündnis dürfte sich deutlich zu unserem Feind entwickeln. Die stämmigen Orks und ihre Verbündeten stellen die größte Herausforderung dar, die ein Kriegerherz ersehnen kann.

Verschwörerisch nach links und rechts blickend fährt Viola in gedämpfterem Tonfall fort.

Kommen wir nun zu einer etwas heikleren Frage. Wie steht Ihr zu den Zielen und der Vorgehensweise Eurer eigenen Allianz in der Auseinandersetzung mit den anderen Allianzen und ... dunkleren Mächten? Ihr müsst auf diese Frage selbstverständlich nur soweit antworten, wie Ihr es für richtig haltet.


Ich habe nichts zu verstecken. Meine Meinung ist klar. Jeder der sich dem Bösen zuwendet und den Lebenden schadet sowie Leid verursacht, wird meine Axt spüren. Egal ob Mensch oder Mer. Wenn sich aber ein daedrischer Anhänger am Leben erfreut, so würde ich ihn durchaus als meinen Freund bezeichnen. Ich halte nicht sonderlich viel von den Dogmen der Mer, oder den Gepflogenheiten der Gilden. Ob nun weiße oder schwarze Magie ist für mich dementsprechend nichtig. Was im Übrigen das Vorgehen des Dominions angeht … es liegt nicht in meiner Macht vorherzusehen wo dieses Blutbad enden wird. Ob unser Weg der richtige ist, oder ob andere den Thron besteigen sollten, vermag ich nicht zu entscheiden. Sollen sich die Magister in ihren Akademien streiten. Ich bleibe in der Schlacht und verteidige meine Prinzipien.

Viola Valerius fährt sich während sie die Antwort ihres Gegenübers erwartet verlegen durch ihre blonden leicht fettigen Strähnen.

Kommen wir nun zu einer eher persönlichen Frage.

Viola setzt ein freundliches Lächeln auf.

Eingangs sprach ich davon, dass wir alle versuchen die Welt im Rahmen unserer Möglichkeiten in eine bessere Richtung zu lenken. Wie stellt Ihr Euch das im konkreten für Euch selbst und Eure Gemeinschaft vor? Gibt es eine Art Vorgabe oder Rahmen?


In Zeiten der Gefahr hat sich ein Eroberer unter das Wort des Generals zu stellen. Ansonsten hat er das Recht auf eine freie Hand. Es ist jedem Eroberer nahegelegt nicht Hand an seinen Kameraden zu legen oder Vergeltung zu fordern. Wie jeder diese Freiheit nutzt, ist ihm überlassen. Er kann versuchen die Welt zu verbessern, wie ich es als Beispiel durch Heilung und das Ausmerzen der Untoten versuche, oder sie in die Dunkelheit zu bewegen. Solange er unserer Kamerad bleibt und zu uns steht.

Zum Schluss vervollständigt mir bitte den folgenden Satz: „ Wenn mein Volk den nächsten Kaiser
stellen würde, dann ...


... würde ich zusammen mit meinen Eroberern einen ordentlichen Humpen in den Schenken der Kaiserstadt heben. Schließlich hätten wir den Kaiser mit gekrönt und könnten nun andere Aufgaben erledigen. Ruhe gibt es nur kurz nach einer gewonnenen Schlacht.

Mit einem dankbaren Lächeln sammelt Viola ihre Schriftwerke zusammen, ordnet sie und erhebt sich schließlich von ihrem Stuhl.

Dann habt Dank für das Gespräch und die erhellenden Einblicke in Euer Tun, Jez … und das Eurer Gefährten natürlich auch. Ich werde mich schleunigst daran machen, einen Artikel über Euch in meiner Erstauflage von „Violas Volkskurier“ zu verfassen. Ihr erhaltet selbstverständlich ein Exemplar kostenlos.

Viola wechselt mit dem Wirt noch ein paar Worte und nickt JeZardin beim Verlassen des Gasthauses noch ein letztes mal grüßend zu.
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Xal´Ro (17.06.2013), Corrupt Gnosis (19.08.2013)