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Aquiel

ESO-Rollenspiel Leitung

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Donnerstag, 13. Juni 2013, 15:26

E3 Hands-on von "Massively" ins Deutsche übersetzt

Hier haben wir für Euch die Übersetzung eines E3 Hands-On Berichtes. Den Originalartikel findet ihr auf massively.joystiq.com.

Vielen Dank an Shatum für das Einsenden der deutschen Übersetzung.

Zitat

Ich war irgendwie neu, also überlegte ich mir erst einmal an einem Schaf zu üben. Ein bisschen Blut, etwas Fleisch, ein wenig Fett. Interessant, doch irgendwie simpel. Ich verstand einige Grundlagen wie ich mich zu bewegen und zu kämpfen hatte. Dann ging ich in die Stadt. Da ich irgendwie alt und hässlich war, dachte ich, dass mich der Hund, der auf mich zukam, angreifen wollte. Nach einigen Momenten bemerkte ich aber dass er durchaus freundlich war und sprach mit ihm. Es schien so als wollte der Hund dass ich ihm folge. So startete meine erste Quest in The Elder Scrolls Online.

Im ehrlich zu sein kam ich mit einer gewissen Skepsis was ESO betrifft zur E3. Ich spielte SWTOR und lernte ein „MMO mit Story“ bedeutet: Töte 10 Ratte; Wähle 1 2 oder 3 und dann suche nach dem nächsten Quest Icon. Kein wirklich schlechtes Modell, aber ich wunderte mich ob es da keinen besseren Weg gibt. Warum ein MMO wenn man auch ein Mehrspielerrollenspiel haben kann? Ich weiß nicht ob ich die Antwort auf diese Frage schon kenne… aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich ihr näher komme.
Ich weiß dass es nur eine Demo war, aber mein Orc Drachenritter startet nur auf Level 6 und das bringt mich auf die gleichen 10-15 Minuten die in anderen Hands On auch vorkommen. Aus dem Grund überspringe ich das einfach. Vielleicht macht dieser Anfang den Spieleinstieg leichter, jedoch half die Präsentation gewaltig. Anders als SWTOR gab mir ESO das Gefühl ein Rollenspiel zu spielen und kein MMO welchem eine Story aufgezwungen wurde. Versteht mich nicht falsch, ich liebte meine Bounty Hunter Story, aber um ehrlich zu sein kann ich mich nicht mal mehr an ein Zehntel der Quests erinnern. In ESO kann ich mich sogar an zahlreiche Details meiner Anfangs- und anderer Quests erinnern die ich per Zufall annahm.

Ok ich nehme zurück dass es Zufall war, ich hatte nur nicht realisiert das ich eine Quest starte wenn ich Leute anspreche. Da war zwar eine Aura die signalisiert dass man mit diesen Personen reden kann, aber diese Aura hatte auch das Paar welches sich über Reitgerten unterhielt. Nach einem Tag voll von gelben Ausrufezeichen und „Töte 10 X“ war es sehr erfrischend die Quests nicht schon auf einer Meile Entfernung zu sehen.
Dieses Gefühl etwas zu entdecken war nicht nur an Quests gebunden. Ich konnte nahezu alles aufheben. Brot, Weizensäcke, Fleisch. Ratten ließen Ohren fallen, Hühner Eier und die Welt war in Ordnung. Es mag komisch klingen aber ich spielte kein MMO, ich spielte ein Rollenspiel. Ich entdeckte die Welt, fand Aufgaben und während ich diese erledigte, fand ich mehr Aufgaben. Mein Fokus auf Stats und wie Skills arbeiten ging verloren. Ich rannte in Häuser und raubte sie bis aufs letzte Korn aus wie ein Dieb. Anders als in anderen Elder Scrolls spielen jedoch kam kein NPC um mich zu bestrafen, das wird aber vielleicht später noch eingeführt. Denn ich bezweifele dass es möglich sein wird ohne Konsequenzen Leute auf offener Straße auszurauben oder Händler zu ermorden, doch im Gegensatz zu anderen MMOs fühlte ich mich hier wesentlich freier. Das lag daran dass man nicht eine Story in einen MMO-Rahmen gepresst hat, nein man hat ein MMO in ein Rollenspielrahmen gedrängt. Ich realisierte erst nach einer Stunde das lediglich ein paar Schafe, Ratten, Hühner und NPCs, dich mich während einer Quest überfallen haben, getötet hab. Ich musste mich regelrecht zwingen die Stadt zu verlassen und das Kampfsystem zu testen. Und das passiert mir nicht oft in heutigen MMOs.

Obwohl es die Möglichkeit in der Egoperspektive zu spielen wählte ich die Third-Person-Perspektive, da man ja in MMOs meistens Nachteile hat wenn man in der Egoperspektive spielt. Dadurch wirkte es nicht so sehr wie ein Elder Scrolls Spiel, fühlte sich jedoch ähnlich an. Ich hatte verschiedene Attacken, doch waren diese nicht alle auf meiner Hotbar. Dass der Interrupt keine „Bewegung“ ist sondern eine Fähigkeit ist gefällt mir. Er verbraucht eine Menge Ausdauer, wahrscheinlich ist er universell einsetzbar und das ist großartig. Ich bemerkte dass ich damit keine Wölfe treffen konnte, womöglich war ich als Orc vielleicht einfach zu groß. Attacken wie „Mit einer Kette Gegner ran ziehen“, Dornenpanzer, AoE Verwurzelung und ein kraftvoller Schlag ergänzten das Ganze. Alles wichtige Attacken, doch trotzdem konnte ich die Mobs nicht einfach ohne zu überlegen angreifen und hoffen das sie sterben, besonders dann wenn es eine Horde von Gegner war oder ich sie mit der Kette an mich zog. Außerdem konnte ich nicht ewig blocken weil mein Char müde wurde und ich somit Probleme hatte weiter zu kämpfen.

Nach dem ich bei einigen Spielen gehofft habe auf meinen lang verlorenen Zwilling zu stoßen bin ich vorsichtig geworden, doch The Elder Scrolls Online ist eine gelungene Abwechslung. Wie auch immer, es lässt mich auch über seinen Status als MMO nachdenken. Irgendwie wirkte die Stadt instanziert. Es liefen auch andere Spieler durch die Stadt und hoben, so wirkte es zumindest, Gegenstände auf. Und ich konnte zwar ihre Hunde nicht sehen, aber ich denke viele der Level 6 Spieler welche frisch in die Stadt kamen, hatten die gleiche Quest wie ich. Vielleicht gibt es später Quest welche mehrere Spieler mit einbeziehen, mit verschiedenen Lösungswegen. Doch ich wüsste nicht ob das funktionieren würde. Das interessante an SWTORs Gruppenspiel waren die vielen Möglichkeiten die man in Quests als Gruppe hatte und das diese Möglichkeiten ausgewürfelt wurden. Ich weiß nicht ob ESO diese Möglichkeiten haben wird, oder wie es umgesetzt werden würde, doch ich werde es raus finden.


Quelle
"Möge Euer Schwert scharf und Eure Zunge schärfer sein." Skyrim

"Sonne und Mond verändern die Welt, aber was verändert das Denken?" Morrowind

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Gragosh gro-Donneraxt (13.06.2013)

2

Donnerstag, 13. Juni 2013, 20:39

Toller Erfahrungsbericht!