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Rae

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61

Samstag, 24. November 2018, 11:54

Die Faroth Tong sind zur großen Jagd gen Schwarzmarsch aufgebrochen. Infos und Aktualisierungen dazu findet man hier.
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"Reach heaven by violence, then."

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Donnerstag, 21. Februar 2019, 12:53

Aus gegebenem Anlass: Rassismus im RP und wie wir das handhaben

Eine wichtige Sache, um die man bei der Thematik unserer Gilde und unseres RP nicht drumherum kommt ist der Rassismus, der in ESO existiert. Damit ist der Rassismus gemeint, den die einzelnen Völker hegen. Bewegt man sich in dem Gebiet des Rollenspiels, in dem wir uns bewegen, ist es besonders wichtig IC von OOC zu trennen. Der Rassismus, den unsere Charaktere an den Tag legen, hat in keiner Weise mit den OOC-Einstellungen der Spieler und mit dem Rassismus, dem wir in der realen Welt leider zu oft begegnen, etwas zu tun.

Auch in unserer Gilde sind rassistische, homophobe, transphobe Gedanken und Einstellungen im OOC nicht geduldet. Wir sind nur Schauspieler, die die Rollen von rassistischen Charakteren in einer fiktiven Welt darstellen. Diese Rollen entsprechen in keiner Weise unseren realen politischen Einstellungen.



Auch wenn unsere Charaktere oft völlig entgegen unserer eigenen OOC-Moral handeln und denken, so heißt das nicht, dass wir uns daran aufgeilen oder unsere eigentliche OOC-Einstellung ausleben.

Um zu verdeutlichen, wie wir denjenigen, die unsere "Opfer" bespielen, klarmachen, dass wir IC von OOC sehr scharf trennen, möchte ich hier ein Gespräch zitieren, das ich jüngst mit einem Spieler hatte. Dieser Spieler hat uns zunächst nur IC erlebt in einem offenen RP und ich gehe stark davon aus, dass besagter Spieler nicht der einzige ist, der die folgenden Gedanken hat, wenn er unsere Chars IC erlebt. Mit seiner Erlaubnis zitiere ich daher, um den Sachverhalt zu verdeutlichen. Die Äußerungen des Spielers sind in kursiv. Ich werde seinen Namen hier aus offensichtlichen Gründen nicht nennen, der Name ist ohnehin zweitrangig.

Zitat

Ich bin bei dem Thema [Rassismus] aktuell tatsächlich sehr schnell gereizt, entsprechend bilden sich auch im RP schnell Vorurteile aus. Es macht es Menschen manchmal auch besonders einfach, man sieht eben nur den Online-Avatar und findet keinerlei Bezug zum RL der betreffenden Person. Entsprechend ist glaube ich meine erste Frage, wie Ihr damit umgeht den Spielern nochmal einzubläuen, dass es sich nur um reines RP handelt und nicht um irgendwelche ausgelebten OOC-Gedanken.

- Wir setzen schlicht voraus, dass unsere Mitspieler streng IC von OOC trennen können. Und wenn es im RP eben so düster hergeht zwischen den Chars, zum Beispiel wenn unsere Dunmer andere gefangen nehmen oder während der Sklavenerziehung, kommunizieren wir sehr aktiv im OOC im Gilden- oder Gruppenchat. Da wird sehr deutlich, dass wir OOC mit den Spielern gänzlich anders umgehen als die Chars IC miteinander. Da wird auch jedesmal geäußert, dass einem die Chars OOC durchaus leid tun, was ja auch der Fall ist. Wenn mein Char zB einen Sklaven auspeitscht oder wegen einem Vorfall ausrastet, tut mir das OOC durchaus sehr leid für das Opfer.

Wenn jemandem dennoch das IC-Geschehen zu viel wird oder auch OOC an die Substanz geht und das OOC äußert, schrauben wir das Spiel sofort zurück. Dann wird auch nichts mehr detailliert ausemotet, sondern nur erwähnt was ungefähr geschieht.
Oft genug schreibe ich auch im OOC zB, dass ich meinen eigenen Char grade an die Wand klatschen könnte wegen seiner Sturheit, seiner Einstellung, seiner Äußerungen.

Das klingt gut. Ich bin vor einiger Zeit mal in einem Open-RP von euch gesessen und habe primär gelesen wie Faroth Tong Spieler auf ihren Argoniersklaven verbal rumhacken. Das hat mich leider sehr stark irritiert. Natürlich muss man da IC von OOC trennen, aber wenn man keinen der Spieler OOC kennt, stellt sich sofort die Frage ein:"Was sind das für Menschen die daran gefallen finden?" Vielleicht bin ich selbst dabei einfach zu neugierig oder habe zu wenig Rp-Erfahrung, keine Ahnung. Aber wenn ihr OOC nochmal im klaren haltet, dass Ihr da die Distanz wahrt, dann fällt das schon für mich unter die Kategorie "Ein guter Film braucht einen fiesen Schurken" und macht es spannend.

- Eben genau das. Wir streben danach, diesen "fiesen Schurken" darzustellen. ^^
Aber wir geilen uns nicht OOC daran auf. Im Gegenteil. Wir wären sogar froh, mal ernstzunehmende IC-Gegner zu haben. Eine Weile hatten wir wegen der illegalen Sklaverei in Gramfeste auch die Ordinatoren am Arsch, was wir OOC sehr gefeiert haben.

Bin ich böse, wenn ich sage:"Das wünsche ich euch auch"? :D

- Nein. *g*

Okey, dann bin ich beruhigt :D
Und sorry nochmal für meine Bemerkung vorhin. Ich, bzw. Wir müssen seit Jahren zusehen wie Menschen aus Kriegsgebieten als Sündenbock für unsere Gesellschaft herhalten müssen, und eine bestimmte Partei sich daran ergötzt, auf Wählerfang geht und Hass und Zwietracht in unserer Gesellschaft immer weiter schürt... Ich könnte mich jetzt noch stundenlang in Details darüber ergehen, aber du erkennst denke ich warum ich insbesondere bei dem Thema Rassismus sehr schnell emotional werde.


- Im RL gehts mir bei dem Thema auch nicht anders, glaub mir. Aber ich trenne das. Bei den Dunmern gibt es keine Wahlen, keine Demos, kein "rechts" oder "links" in der Politik. Daher ziehe ich da schlicht keine Vergleiche. Es ist für mich nur ein Fantasy-Setting in dem man in geschütztem Rahmen - so als würde man einen Film anschauen - tiefer in verwerfliche Moraleinstellungen eintauchen und sie nachvollziehen kann. Und so vielleicht erleben kann, warum zum Henker ein Wesen so denken kann.

Zudem hat man in Elder Scrolls das kleine Backup im Hinterkopf, dass die Dunmer ihr Fett wegkriegen werden, wenn der rote Berg ausbricht und die Argonier sich blutig an Haus Dres rächen.


Ich hoffe, durch dieses Gespräch wird auch anderen mit ähnlichen Befürchtungen deutlich, wie wir solch heikle Themen im RP behandeln und wie wir im RP die Trennung von IC und OOC verdeutlichen. Ich bin jederzeit dazu bereit, mit jedem privat derartige Fragen ausführlich zu beantworten und zu klären. Sei es via Whisper ingame, im Discord oder via PM im Forum.

Wer gern möchte, kann sehr gern auch im Feedbackthread öffentlich schreiben.
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Dienstag, 30. April 2019, 18:42

Der Jagdplot ist nun endlich zu ende gegangen mit einem recht furiosen Finale. An der Stelle auch nochmal ein großer Dank an die Morag Tong!

Allerdings habe ich doch tatsächlich etwas verpennt...

Die Existenz des Projektes "Jäger und Gejagte", aus dem sich die Faroth Tong entwickelt hatte, jährt sich nun zum dritten Mal! Drei Jahre existiert dieses Projekt und die Gilde nun schon und es ist noch kein Ende in Sicht. Wir sind immer noch da in unserem Kampf gegen den Verfall der dunmerischen Traditionen und Kultur! ;D

Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die in den Jahren im RP mit uns dabei waren, sei es als Plotteilnehmer, kurze Begegnungen, Antagonisten, Mitglieder, Verbündete, Geschäftspartner, Gefangene, Sklaven, Gesetzeshüter etcetc.

Auf weitere Jahre des moralisch fragwürdigen RPs, auf dass der Pakt irgendwann fällt und das Volk der Dunmer sich wieder rückbesinnt auf seine Traditionen! *hust* Oder einfach auf weiteres spannendes Rollenspiel. \o/
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64

Montag, 12. August 2019, 15:46

Die Faroth Tong schließt vorrübergehend ihre Türen.


Die Gilde, so wie sie war, wird für eine Weile auf Eis gelegt. IC gibt es sie in der bisher bekannten Form nicht mehr, entsprechend wird für eine geraume Zeit kein Handel, keine Jagd und keine Neuaufnahme in der bisherigen Form möglich sein. Ich spiele meine Charaktere, die in der Organisation waren, weiterhin mit genau diesem Hintergrund, entsprechend kann man sie durchaus weiterhin im RP antreffen, auffinden etc. Ein entsprechendes Gerücht mit dem gearbeitet werden kann, findet man am schwarzen Brett.

Geplant ist, die FT zu einem späteren Zeitpunkt neu aufzubauen, doch muss mein Hauptcharakter erst wieder auf die Beine kommen dazu IC.
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65

Freitag, 25. Oktober 2019, 20:14

Die Faroth Tong wird neu aufgebaut und hat ihre Rekrutierungspforten wieder geöffnet!

Nach wie vor handelt es sich um eine Sklavenjägergilde, wie bereits seit 3 Jahren. Doch haben sich ein paar Dinge nun geändert. Im folgenden werden die wichtigsten Änderungen aufgelistet:

  • Es werden keine dauerhaften Sklaven oder Wachen mehr aufgenommen. Wer einen Sklaven spielen will, muss bereits ein Mitglied mit einem fest bespielten Dunmer bei uns sein. Alibi-Mitglieder, die verschwinden, sobald ein Sklaventwink erstellt ist, sind jedoch unerwünscht und führen zum Ausschluss aus der Gilde. Temporär einen Sklaven bei uns spielen ist jedoch möglich (zur Charentwicklung, im Rahmen eines Plots/Events, u.ä.)
  • Es gibt keine geheime Festung mehr als Quartier. Der "Stützpunkt" ist ein Dres-Hof am Amayasee auf Vvardenfell, der nicht verborgen ist. Somit ist er leicht zu finden und auch für Handel aufsuchbar (Salzreis, Kwamaeier, Steinmetzarbeiten, Sklaven).
  • Es gibt eine neue Homepage mit allen wichtigen Infos und einem kleinen Forum für Mitglieder.
  • Es werden keine völligen RP-Anfänger mehr aufgenommen. Die Faroth Tong ist eine spezielle Themengilde und ein gewisses Basiswissen bezüglich der Dunmer-Lore (es reicht, sich die Infos auf unserer HP durchzulesen) und insbesondere bezüglich Rollenspiels ist von Vorteil. Wir helfen gern bei Lorefragen, doch werden wir keinem RP-Anfänger das Rollenspiel beibringen. Dazu ist eine solche Gilde mit einem solchen Thema eher ungeeignet.
  • Bewerber sollten OOC mindestens Volljährig sein, die Charaktere IC ebenso.

Wir nehmen ab sofort entsprechend ausschließlich Dunmer als Mitglieder auf, die die Rollen von Sklavenjägern, Aufsehern, Heilern, Abrichtern, Handlangern u.ä. bekleiden können. Auch externe Handelspartner werden gern gesehen.

Es wird vorausgesetzt, dass sich Interessenten vor Kontaktaufnahme/Bewerbung die gegebenen Informationen auf der Homepage durchlesen, gern kann man die Leitung bei Fragen oder Unklarheiten kontaktieren.

Kontakt ist über die folgenden Wege möglich:

  • Gildensuchtool ingame: Stellt die Filter auf Rollenspiel und Deutsch, dann werdet ihr die Faroth Tong in der Liste finden
  • PM an mich hier im Forum
  • PM ingame an @Anraee
  • Unser Discord
  • Chat unserer Homepage (Chatsymbol rechts unten in der Ecke)

Bis dahin;
Den Umnachteten Kultur und Wahrheit zu bringen: Das ist unsere Pflicht und unsere Bürde.
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Sonntag, 8. Dezember 2019, 12:19

Selbstverständlich geht das RP weiter in der Faroth Tong.

Für kurze Zeit gab es eine Kaiserliche, die unter unglücklichen Umständen nach Morrowind und durch Korruption in die Hände der Dres geraten war. Recht bald fand sich ein Käufer und sie konnte schlussendlich den Dres-Hof und Morrowind verlassen. Bald darauf gesellte sich ein neuer Sklavenjäger zum Hof und auch Llevin Darvyen fand geschäftlich seinen Weg zum Gehöft, nicht zuletzt auch wegen seiner Schülerin Luez.

Weiterhin wird nach mehr Verbündeten und Mitarbeitern gesucht, wie in den Aushängen der Städte Morrowinds ersichtlich.
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67

Freitag, 27. Dezember 2019, 16:05

Neuerungen
Das alte Jahr neigt sich dem Ende und ein Neues steht vor der Tür. Auch bezüglich der Gilde ist ein Zyklus zu Ende gegangen sozusagen und ein neuer wird eingeläutet. Es gab bereits Änderungen am Konzept der Gilde, doch wird es nun weitere Änderungen geben.
Die Gilde wird thematisch ausgeweitet und zukünftig nicht mehr Sklavenjagd als Hauptgildenthema haben, sondern generell ein Haus der Dres verkörpern, da eine reine Sklavenjägerorganisation keinen Platz mehr hat in der deutschen RP-Community, wie sie derzeit aufgestellt ist. Weiterhin ist natürlich Platz für Sklavenjäger und Ähnliches, aber zusätzlich auch generell für Charaktere, die dem Haus Dres angehören oder ihm loyal sind, ohne aber Sklavenjäger, -abrichter oder -händler zu sein. Ebenso sollte es auch für Nicht-Dres leichter werden, in Kontakt und ins RP mit uns zu kommen, da der Hof weiterhin ein wirtschaftliches Unternehmen sein wird, das mit Grundnahrungsmitteln - insbesondere Salzreis - der Dunmer handelt.
Entsprechende Textänderungen und weitere Details werden also in den nächsten Tagen auch auf unserer Homepage folgen!
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Dienstag, 18. Februar 2020, 19:49

IC:



Bei den täglichen Arbeiten im Steinbruch gruben die Sklaven wohl etwas zu weit. Jüngst wurde ein Hohlraum unter dem Steinbruch entdeckt, der sich bei näherer Erforschung als große Höhle unter dem Gehöft entpuppte. Natürlich wurde den Sklaven zunächst jeder Zugang verwehrt, bis die Höhle ausreichen erforscht sein sollte - was durch Rhilvas und dem zufällig zur gleichen Zeit eingetroffenen Gast Mavis Dravel geschah. Die beiden Mer fanden nicht nur längst tote und ausgetrocknete Kwama, sondern auch die sterblichen Überreste eines vermutlich vor Jahren vom Geröll erschlagenen Dunmers. Vieles weist darauf hin, dass hier einst eine Kwamamine hatte entstehen sollen, doch scheint ein großteil der Höhlen bereits vor Jahren eingestürzt zu sein.

Was jedoch ein wenig rätstelhaft ist, ist ein Medaillon der Indoril, das bei dem Erschlagenen gefunden wurde...



Die Höhle soll nun gestützt und der Schutt des Einsturzes weggeräumt werden auf der Suche nach weiteren skelettierten Leichen und Hinweisen, ob es sich bei der bereits gefundenen tatsächlich um einen Indoril gehandelt hatte.
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Donnerstag, 26. März 2020, 18:03

Emsig wurde weiter in der Höhle unter dem Dres-Anwesen gearbeitet. Es wurden Wände und Decke der Höhle mit schweren Balken gestützt und Stück für Stück der eingestürzte Teil gesichert. Ein gutes Stück weit weg vom Fundort der Leiche fand man tatsächlich noch einen weiteren Hinweis. Ein Dolch, der von filigraner Machart war und einen Namen, sowie die eingeprägte Hand des Tribunals am Heft aufwies. Was genau dies zu bedeuten haben mochte, blieb vorerst unklar.


Auch fand sich ein Händler auf dem Hof ein, der einen dauerhaften Handel mit Kwamaeiern aus der Hofeigenen Mine abschloss. Auch die anstehende Pilgerfahrt war nicht in Vergessenheit geraten, und so verband man das Nützliche mit dem Praktischen. Die Pilger eskortierten die erste Eierlieferung nach Vivec, wo sich auch drei der sieben Schreine der sieben Tugenden befanden. Zwei der Schreine waren äußerst leicht zu erreichen, obwohl die Gruppe nicht gut harmonierte. Erst kurz vor Besuch des dritten Schreins beruhigten sich persönliche Zwiste etwas. Jener Dritte Schrein jedoch sollte es in sich haben, nicht umsonst schrieb der Tempel selbst, dass Nachsicht gewährt würde, wenn diese Station ausgelassen würde.

Nur drei der Gruppe waren entschlossen, die Herausforderung anzunehmen und sich auf die Suche nach dem Schrein unter dem Palast des Fürsten Vivec hochselbst zu begeben, wobei einer der drei schlussendlich doch wegen seines äußerst besorgniserregenden Zustandes passen musste.

Zwei hingegen gingen in die Dunkelheit, um das Wasser seiner Göttlichkeit zu atmen...
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Donnerstag, 2. April 2020, 15:59

Nachdem der Schrein der Ritterlichkeit von Mavis und Rhilvas besucht wurde (mit den entsprechenden... "Nebenwirkungen"...) hatte man sich zunächst ins Gasthaus im Kanton des Heiligen Delyn zurückgezogen. Wie stets gab es natürlich einige Auseinandersetzungen zwischen den Mitgliedern der Gruppe und schlussendlich versuchte sogar Luez (leider erfolglos) ebenfalls allein den Schrein der Ritterlichkeit aufzusuchen. Unter den Folgen litt sie eine ganze Weile und war gezwungen, sich entsprechend lange auszuruhen, bevor man zurück gen Hof aufbrechen konnte. Der Weg dorthin wurde via Boot bestritten, das direkt am Kai des Anwesens anlegen konnte. Nun ist die Gruppe für ein paar Tage zurück zu Hause, bis alle wieder bei Kräften sind und zu den nächsten Schreinen aufbrechen können.
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Donnerstag, 2. April 2020, 23:17

Während die Pilgergruppe sich ausruht und zerstreut, gab es Besuch auf dem Anwesen. Ein Dunmer ersuchte um ein Treffen mit den Geschwistern und erreichte schließlich den Hof nach langer Reise von Davons Wacht aus mit seinem Gefolge, zu dem auch ein Wagen mit vergitterten Fenstern gehörte. Jener Dunmer namens Vanon Ildren strebte an, einen Rothwardonen gegen Salzreis und Kwamaeier zu tauschen. Nach Begutachtung des äußerst wortkargen und augenscheinlich gebrochenen Sklaven namens Rashid - der körperlich gesund und zumindest für schwere Arbeit geeignet erscheint - wurde man sich einig. So wurde der Mann gegen 4 Säcke Salzreis, 2 Kwamaeier und 2 Kisten Shein eingetauscht.
Was Sedura Dres dazu brachte, einzuwilligen, waren wohl die wenigen Worte, die er zu ihr sprach, nachdem er bei seinem vorigen Besitzer kein einziges Wort je von sich gab. Wer weiß, ob dieser von Piraten gefangene und misshandelte Sklave wirklich so willenlos ist, wie er sich gibt...?
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Freitag, 3. April 2020, 17:29



Vvardenfell, am Amayasee...

Venon Ildren streicht mit der Hand durch seinen Bart, während er in diesem Augenblick das Tor zum Hof der Geschwister Zirain und Velryeth Dres in Augenschein nimmt.
Der weißhaarige und schon etwas ältere Dunmer ist bereits seit einigen Stunden mit seinem kleinem Gefolge unterwegs von Vivec hierher zu jenem Hof am Amayasee.
Zu seinem Gefolge gehören einige leicht bewaffnete Wachleute, samt zwei Karren, die von Guar gezogen werden.
An den Fenstern beider Karren sind Vorhänge angebracht, sowie bei einem gar Gitterstäbe.

Venon ist froh, dass er nun endlich an seinem Ziel ist.
Er, ein Geschäftsmann aus Davon Wacht, konnte reichlich gut in Vivec verdienen und würde sich längst auf der Heimfahrt gen Steinfälle befinden, würde er nicht noch eines erledigen wollen.
Ja, das Geschäft in Vivec, das vor allen Dingen im Verkauf von Waffen besteht, lief bestens.
Doch ein Verkauf gilt es noch zu tätigen.
Und besagte Ware befindet in dem Karren mit den Gitterstäben.


Zirain Dres empfängt Venon Ildren auf seinem Hof am Amayasee.

Venon hat schon in Davons Wacht von dem Hof der Geschwister Zirain und Velryeth Dres gehört.
So hat er sich bereits per Schrieb bei den Zwei angekündigt, als fest stand, dass ihn seine Geschäfte nach Vvardenfell führen werden.
Nur eine Wache ist am Tore postiert, die Venon aber nach Vorlage eines Schriftstückes samt seinem Gefolge einlässt.
Schien von außerhalb der Mauern alles ruhig, so wird innerhalb der Anlage eifrig gearbeitet.
Venon erkennt ein Salzreisfeld, auf dem einige Sklaven ihrer Arbeit nachgehen.
Weiter hinten scheint es eine Mine zu geben, aus der man, recht schwach, Geräusche von Spitzhacken vernehmen kann, die auf Gestein geschlagen werden.
Venon hat keine Zeit alles zu erfassen, denn er wird zu einem Mer geführt, der auf einer Anhöhe des Haupthauses mit strengem Blick die Arbeiten der Sklaven auf dem Salzreisfeld zu überwachen scheint.


Zirain ist kein Mann vieler Worte und verlangt Erklärungen.

Es ist Zirain Dres.
Ein doch sehr wortkarger Dunmer mit durchdringendem Blick, der Venon kühl empfängt.
Nach einer kurzen, aber angemessenen Begrüßung führt er Venon ins Haupthaus, hinauf in einen großen Raum, wo er ihn bittet sich zu setzen.
Zirain ist ein Mann weniger Worte, kommt ohne Umschweife zum Punkt und will wissen, warum genau Venon um ein Treffen bat.
Während der weißhaarige Geschäftsmann aus Davons Wacht bemüht ist alles zu erklären, wird den Zwei derweil von einer wohl bretonischen Sklavin Shein serviert.
Venon merkt rasch, dass er nicht lange um den heißen Brei herum reden muss und erklärt, dass er Interesse an einem Tauschhandel hat.
Salzreis und Kwamaeier kann er bestens gebrauchen.
Im Gegenzug hat er eine ´spezielle Ware´ mitgebracht, die bereits unten im Hof in einem der Karren zur Ansicht bereit steht.


Venon präsentiert seinen Rothwardonen, den Velryeth Dres sodann in Augenschein nimmt.

Zirain ist sehr zurückhaltend und wirkt eher wenig interessiert, als ihn Venon seine ´Ware´ präsentiert, einen starken und gut gebauten Rothwardonen.
Möglicherweise ist es Absicht vorerst Desinteresse zu zeigen, denkt sich Venon, um sich Vorteile bei möglichen Verhandlungen zu sichern.
Der Hofbesitzer holt seine Schwester, Velryeth Dres, dazu.
Scheinbar gibt sie in Sachen Einkauf und Verhandlungen den Ton an.
Auf jeden Fall wirkt sie gesprächiger als ihr grimmig wirkender Bruder.


Die ´Ware´ wird genauestens begutachtet.

Velryeth kennt sich wohl gut aus.
Die Dres-Geschwister haben einen guten Ruf, was Sklavenhandel angeht.
Das war Venon bekannt.
Genau deswegen ist er hier.
Sie mustert den Rothwardonen ganz genau.
Der Hüne aus der Alik´r scheint in bester Gesundheit, hat keine Einschränkungen, ist aber voller Narben am Körper.
Wohl von früheren Verletzungen, erklärt Venon.
Er habe ihn von Piraten erworben, die sich wohl nicht so gut um ihn gekümmert haben.


Venon und Velryeth können sich einigen. Der Tauschhandel ist perfekt.

Velryeth ist noch skeptisch, traut der Sache wohl nicht so recht.
Der Rothwardone, dem man den Namen ´Rashid´ gegeben hat - weil fast alle so heißen -, sprach noch kein Wort, so Venon.
Nicht ein einziges, ergänzt er und ist völlig sprachlos, als ihm Velryeth dann doch ein paar Worte entlocken kann.
Es mag sein, dass das der ausschlaggebende Grund dafür ist, dass man sich dann doch einigen kann.
Vier Säcke Salzreis, zwei Kwamaeier und zwei Kisten vom besten Shein gegen einen muskelbepackten Rothwardonen.
Venon ist zufrieden, als er einschlägt und den Handel perfekt macht.

Die Reise gen Vvardefell hat sich für ihn gelohnt.
Viel Gold in Vivec, Salzreis, Kwamaeier, sowie genug Shein für die Rückreise...und den Rothwardonen ist er auch endlich los.
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Samstag, 18. April 2020, 15:22

((geschrieben von Exorbitanz))Der Weg zu den nächsten Schreinen wurden beschritten und auf dem Plan stand zunächst jener auf den Feldern von Kummu, direkt am malerischen Amayasee. Während die Herren Dres, Llarith und Dravel sich per Guar auf diese Wanderschaft begaben, wählten Lysagh und Thelis aus unklaren Gründen den Fußmarsch und Dravels‘ Geleit, ein Ork, war mehr oder weniger dazu gezwungen. An und für sich verlief der Aufbruch relativ entspannt, was sich aber unmittelbar änderte, als plötzlich ein bleicher Argonier aufkreuzte. Dem ein oder anderen war er bereits aus Vivec bekannt und offenbar hat er sich dem Orsimer angeschlossen und folgt somit den Pilgern. Dies wird von fast allen beteiligten Dunmern nach wie vor skeptisch beobachtet.

Weniger skeptisch, dafür mit ziemlich schnell blankliegenden Nerven, wurde auf dem Weg zum Schrein der Demut ein älterer Mer aufgegabelt, den nach eigenen Angaben zunächst nur ein Loch in der Sandale das Leben erschwerte. Wie sich zeitnah aber rausstellte, erschwerte seine bereits länger andauernde Existenz so ziemlich alles. Nichts desto weniger, begleitete er letztlich die Pilgernden auf dem Weg entlang des Amayasees. Möglich, dass der zuvor erlittene Schreck über einen vorüberziehenden Klippenschreiter der Grund war, weswegen er den „Schutz der Herde“ wählte.

Ein anderes, bei manchen bereits bekanntes Gesicht, lief der Truppe noch über den Weg. Ein Gaukler, den man bereits in Vivec bestaunen durfte und offensichtlich ebenso pilgerte und dabei, aufgrund der nicht-dunmerischen Persönlichkeiten, sein weniger sonst offenes und Frohsinn schaffendes Gesicht zeigte.

Nachdem man endlich den halben Rundgang um den See hinter sich gebracht und den Schrein besucht hatte, an welchem Dravel nicht umhin kam, die Geschichte zu selbigen für alle vorzutragen, ließ man sich in Suran für eine einstündige Pause nieder, bevor es Richtung Molag Mar weitergehen sollte. Der Zwischenstopp in Suran verlief nicht gänzlich ohne Zwischenfall. Eine kleine Auseinandersetzung zwischen Dravel und Thelis, sorgte bei der Weiterreise für eine kühle, angespannte Stimmung, die sich mit dem Gemecker des Alten mit der Lochsandale nicht besonders gut vertrug. So wurde dem Herrn, als man Molag Mar erreicht hatte, seitens Lysagh etwas forsch angeraten, dass er hier besser eine Pause einlegen sollte.


Für den Alten vermutlich eine weise Entscheidung, denn der Weg hoch zum Schrein des Stolzes ist ein steiler, steiniger und aschiger. Aus diesem Grund überließ man die Reitguar vor dem Kanton einem eifrigen Arbeiter, der sich bis zur Rückkehr der Pilger um deren fachgerechte Versorgung kümmern soll. Nachdem zuletzt die Thelis fertig damit war, den am Transportturm stehenden Schlickschreiter aus der Nähe zu bewundern, machte man sich also auf zum nächsten, inzwischen fünften Schrein.



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74

Samstag, 18. April 2020, 15:29

Den Schrein zu erreichen war tatsächlich beschwerlich. Steil ging es in die Berge hinauf, erschwert durch beständigen Ascheregen, der das Atmen schon zu einer Herausforderung machte. Den Schrein erreichte man halbwegs unbehelligt, einzig eine verirrte Zunderfliege hatte für eine kurze Verzögerung versorgt. Rhilvas und Mavis (der natürlich wieder einen Vortrag halten musste, unterbrochen mit der Bitte um Kürzung von Rhilvas) konnten ihr Opfer und ihre Gebete beenden, bevor es dann doch zu Schwierigkeiten kam.

Während Luez sich von Neugier getrieben von der Gruppe absonderte, gefolgt von einem besor... kontrollsüchtigen Nazrilh, sahen sich Rhilvas und Mavis beim Schrein schließlich zwei Schrötern gegenüber, die gar nicht begeistert von der Anwesenheit der Dunmer waren. Der Kampf gegen die Käfer entbrannte im wahrsten Sinne des Wortes und Rhilvas erwehrte sich mit Schwert und Dolch des einen, Mavis mit eisiger Magie und einem gewaltigen Blitzschlag des anderen Biestes.
Während des Kampfes bekamen die beiden nicht mit, dass sich unterdessen Luez und Nazrilh der Pfeilspitze eines Aschländers gegenübersahen, der zwischen den Felsen hockte und weiß Almsivi schon wie lange die Dunmer beobachtet hatte. Er forderte die Herausgabe der Waffen der beiden, doch zog er sich eilig wieder zurück, als verdächtige Stille ihm verriet, dass die anderen beiden Pilger die feurigen Käfer überlebt haben mussten.


Schnell brach man auf, um vom Schrein fort zu kommen, auch wenn Luez' Bogen zum Leidwesen der Roten zurückgelassen werden musste. Zu groß war das Risiko, auf mehr Aschländer zu stoßen, wenn man ihn sich wiederholen wollte. Zügig, aber dennoch wachsam bestritt man den Weg zurück nach Molag Mar.



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Exorbitanz (18.04.2020)

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Sonntag, 19. April 2020, 12:05

In Molag Mar gab man sich einer wohlverdienten Pause inklusive Bad im nahegelegenen See hin. Natürlich war die Gruppe dabei wieder halbwegs getrennt, die Kluft, die zwischen Mavis und dem Dreiergespann Rhilvas, Luez und Nazrilh klafft war und ist einfach zu groß. Dass erneut die mysteriöse "Albino-Echse" aus dem Nichts auftauchte, machte die Lage nicht unbedingt besser.
Doch blieb der vorübergehende Frieden nicht lange und so eskalierte die Situation beinahe gänzlich wieder, als gen Suran zurück aufgebrochen werden sollte. Viel zu viel unausgesprochene Wut brodelte insbesondere in Rhilvas und Nazrilh, eine Wut, die die Freundschaft zwischen den einzelnen Mer auf eine harte Probe stellte. Letztendlich sah es danach aus, dass Luez und Nazrilh in Molag Mar verbleiben wollten, während Rhilvas sich selbst zum wiederholten Male schlicht durch Flucht aus der Situation zu schützen suchte und wieder allein vorausritt.

Ein abgehackter Schrei aus dem nahen Gebirge jedoch ließ ihn innehalten. Vorsichtig schlich er sich in die Richtung, aus der der Schrei erklungen war und auch Mavis und sein Ork hatten den Schrei offenbar vernommen. Was die drei dann mit ansehen mussten, ließ ihnen fast das Blut in den Adern gefrieren. Sie fanden ein kleines Aschländerlager vor, in denen nur noch die vereisten Splitter zweier Aschländer übrig waren und über den dritten Toten beugte sich die weiße Echse. Mit Entsetzen sahen die Mer das Blut an ihrer Schnauze, als der Argonier einen Blick über die Schulter warf.
Geistesgegenwärtig warf Rhilvas - der sich nun sicher war, einen Vampir vor sich zu haben - seinen Dolch nach selbigem und traf ihn in der Schulter. Doch konnte der Argonier schlussendlich fliehen, unfreiwillig unterstützt durch den Ork Morkras, der in den Rotschopf hineinstolperte und ihn so davon abhielt, sich auf die Echse zu stürzen.

Man verfolgte die Echse bis zum Flussufer, musste dort die Jagd jedoch aufgeben. Gegen die Schwimmkünste eines Argoniers hatte man schlicht keine Chance. Frustriert musste man ablassen, doch hatte der Argonier seinen Stab verloren, welcher von Mavis aufgesammelt wurde.
Eilig kehrte Rhilvas zurück nach Molag Mar, um Luez und Nazrilh zu warnen, während Mavis und Morkras die Leichen im Lager untersuchten und feststellten, dass dem nicht vereisten Toten die Kehle regelrecht herausgerissen worden war, sodass er verblutete.

Kaum, dass Mavis dem Rest der Gruppe bescheid gegeben hatte, sich auf die Suche nach seinem Guar zu machen, entbrannte schon wieder ein Streit unter den eigentlichen Freunden. Aufgestauter Zorn brach sich Bahn, der sich zunächst gegen den Ork richtete, der schlussendlich genug hatte und fortging. Kurz sah es gar danach aus, als würden sich als nächstes eigentliche Freunde gegeneinander richten, doch schafften Nazrilh und Rhilvas es zumindest, nur ein halbwegs klärendes Wortgefecht auszutragen und am Ende zurück zu Luez zu finden. Es gilt nun, sich nicht zu trennen, solange der vermeintliche Vampir dort draußen herumläuft und irgendwann seinen Stab zurückhaben wollen könnte.


So beschloss man, vor Aufbruch die Kriegswappenträger vor Ort zu alarmieren...



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Rae

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Sonntag, 19. April 2020, 12:46

Lange sprach Rhilvas mit den Kriegswappenträgern und ebenso mit einem Ordinator der Inquisition, den es nach Molag Mar verschlagen hatte, worauf die Kriegswappenträger umgehend den beschriebenen Tatort untersuchten. Während Rhilvas mit seiner Zeugenaussage beschäftigt war, warteten Luez und Nazrilh in einem kleinen Nebenraum, waren sie ja keine Augenzeugen des grässlichen Vorfalls im Aschländerlager. Und der lange Tag zollte seinen Tribut: Die beiden schliefen einfach ein, und so fand Rhilvas sie auch vor. Er beschloss, sie vorerst schlafen zu lassen und nach seinem Guar zu sehen.


Doch fand er in den Satteltaschen einen Zettel, der da nicht hingehörte. Eine Nachricht von Mavis, dass und wo er gedachte, den Stab des geflohenen Argoniers zu untersuchen, für den Fall, dass etwas schiefginge. Auch erwähnte er in der Notiz, dass es sich um einen Stab handle, mit dessen Hilfe Portale zu öffnen seien, was Rhilvas dazu brachte, sehr eilig den beschriebenen Ort aufzusuchen. Nicht auszudenken, was alles passieren konnte, wenn solch ein Stab falsch genutzt würde.

Das erste, was Rhilvas sah, als er den Abhang hinaufeilte, war die Kapuze des weißen Argoniers. Ohne zu zögern schlich er sich weit genug heran, um einen unmittelbaren Angriff zu starten. Der Argonier hatte ihm den Rücken zugewandt, die Chance war die beste, die er je kriegen würde... und wurde erneut vom Ork vereitelt, der ebenso wie Mavis zugegen war. In letzter Sekunde schob sich Morkras zwischen den Argonier und den Dunmer, der sich bereits im Sprung befand und entsprechend an den Klingen des Orks abprallte.

Wütend zischte er den Ork an, der augenscheinlich noch immer nicht verstanden hatte, dass der Argonier ein Vampir war. Mavis derweil verschärfte seine Befragung der Echse mittels eines Feuerballs, den er als Druckmittel in der Hand behielt.


Gemeinsam nun wurde die Befragung der Echse fortgeführt, die natürlich immer wirrer zu reden begann in ihrer Panik, und sich schlussendlich in ihrer Angst auf Rhilvas stürzte im Versuch, den Mer zu entwaffnen. Es kam zum ersten Handgemenge, bis Morkras die Echse von dem Rotschopf herunterheben konnte. Doch entglitt sie seinen Pranken einer Schlange gleich, nur um sich deutlich aggressiver auf Mavis zu stürzen und gar zu versuchen, ihn zu beißen. Den Dreien sei gedankt, dass der Argonier nur das Chitin der Rüstung des Magiers erwischte.

Ein weiteres Mal packte Morkras, der endlich eingesehen hatte, was der Argonier war, selbigen und hielt ihn eisern fest. Doch leider hatte der Vampir es geschafft, seines Stabes wieder habhaft zu werden und öffnete ein Portal unter sich, das sowohl den Vampir als auch Morkras mit sich riss. Das einzige, das von dem Vampir übrig blieb, waren zwei Zähne, die er sich an der Rüstung Mavis' ausgebissen hatte und der schemenhafte Anblick einer bretonisch anmutenden Stadt auf der anderen Seite des Portals, kurz bevor es sich schloss.

Frustriert und abgekämpft begaben sich die beiden Dunmer zurück nach Molag Mar, um Luez und Nazrilh wieder einzusammeln und den Weg zurück gen Suran anzutreten. Natürlich waren die Spannungen innerhalb der Gruppe noch immer nicht gänzlich verschwunden und so war es eine Kleinigkeit, die schließlich Rhilvas dazu brachte, endlich seinen angestauten Zorn in sehr harsche Worte zu fassen und die Zügel gänzlich an sich zu reißen, wo es zuvor keinen wirklichen Anführer der Gruppe gab. Entsprechend still verlief die Rückreise nach Suran.



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Donnerstag, 23. April 2020, 15:21



Vvradenfell, Der Hof der Geschwister Zirain und Velryeth Dres am Amayasee...

Im Inneren der einfachen Baracke riecht es Stroh und Schweiß.
Die Luft ist zum zerschneiden schlecht und es gibt kaum Zufuhr von Frischluft.
Der Rothwardone, dem man hier den Namen ´Rashid´ gegeben hat, hockt in dem größeren der Käfige, die für die Sklaven gedacht sind.
Er ist als Rothwardone wohl so etwas wie eine Rarität, wenn er das Interesse der Dunmer bewertet, das sie ihm entgegen bringen.
Hier gibt es Orks, Argonier, Nord, Bretonen und Khajiit.
Auch einen Bosmer hat er schon gesehen.
Schon interessant, dass sie auch welche ihres eigenen Paktes als Sklaven halten, denkt er sich, als sich in diesem Augenblick die schwere Barackentüre öffnet und eine ganze Gruppe der Sklaventreiber herein kommt.


Der rothwardonische Sklave in seiner Zelle...

Er ist wohl das Ziel dieser kleinen Delegation.
Die Zellentüre wird geöffnet und Velryeth Dres, die ihn von diesem Venon Ildren vor einigen Tagen für eine Handvoll Salzreis abkaufte, tritt ein, gefolgt von einem kräftigen bewaffneten Dunmer in voller Rüstung, den der Rothwardone direkt als eine Art Wache ausmacht.
Jener gerüstete Dunmer, der auf den Namen Ilduin Nurel Nav´rhal hört, hat es sich wohl im Verlaufe der kommenden Stunde zur Aufgabe gemacht, lediglich den rothwardonischen Neu-Sklaven eingehend zu mustern und sich ansonsten weitestgehend zurückzuhalten.


...bekommt Besuch einer ganzen Gruppe der Sklavenjäger.

Während Velryeth Dres das Szepter in die Hand nimmt und einige Fragen stellt, gesellt sich ein weiterer Dunkelelf dazu, der scheinbar größeres Interesse am Rothwardonen hat, als die anderen.
Der in einer Robe gehüllte Dunmer, der auf den Namen Mavis Dravel hört, übernimmt sodann die Fragerei und löchert den Gefangenen.
Er will alles wissen, woher er kommt, über welche Fähigkeiten er verfügt und ob ´Rashid´ sein richtiger Name ist.


Velryeth Dres ist hier der Chef im Ring. Der gerüstete kräiftige Dunmer Ilduin Nurel Nav´rhal weicht nicht von ihrer Seite.

Der Rothwardone antwortet dezent und mag nicht zu viel preisgeben.
Sein Blick ist größtenteils demütig gen Boden gerichtet, um sie ja nicht zu reizen.
Machen kann er ja eh nichts.
Er gibt sich kooperativ, erfindet spontan eine Vergangenheit eines einfachen rothwardonischen Ziegenhirten aus der Nähe von Schildwacht.
Mavis Dravel scheint sich zunächst mit den Antworten zufrieden zu geben.
Ob und was ihn genau an dem Rothwardonen im Besonderen interessiert, vermag der Gefangene nicht zu beurteilen.


Mavis Dravel hat viele Fragen, will alles wissen.

Während derweil ein weiterer Dunmer, ein gewisser Ulvran Dres, beginnt den Sklaven zu untersuchen, gibt es noch eine andere Dunmer, die er für sich ´die Rote´ nennen wird.
Lurz Thelis, so ihr echter Name, gesellt sich während der Untersuchung an Velryeth Dres Seite, hält sich aber ebenso zurück, wie der gerüstete Ilduin Nurel Nav´rhal.
Die Szenerie wirkt fast wie die Vorführung eines Schlachtviehs, deren letzten Stunden wohl angebrochen sind.


Ulvran Dres untersucht den Rothwardonen, während Ilduin Nurel Nav´rhal ihm zur Hand geht.

Der rothwardonische Sklave ist kräftig gebaut, muskelbepackt und scheinbar trainiert oder hat in seinem Leben viel körperliche Arbeit verrichtet, oder verrichten müssen.
Bei der Untersuchung durch Ulvran Drest, erkennt man recht viele Narben am Körper, die auf so einige Verletzungen hin deuten könnten.
Auch einige schwere...nicht wenige, so kann das geübte Auge erkennen, stammen wohl von Klingen.
Aktuell geht es ihm aber zumindest körperlich so gut, sodass man ihm attestieren könnte, dass er durchaus in der Lage wäre, körperlich zu arbeiten.

Da man auf dem Hof wohl auch in einer Höhle unter einem Steinbruch Arbeit zu verrichten hat, scheint man, so der Eindruck des Rothwardonen, mit diesem ´Einkauf´ zufrieden zu sein.

Vorerst zumindest...
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Rae (23.04.2020), Exorbitanz (24.04.2020)

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Sonntag, 3. Mai 2020, 11:46



Vvradenfell, Der Hof der Geschwister Zirain und Velryeth Dres am Amayasee...

Als man dem rothwardonischen Sklaven etwas zu essen bringt, nimmt dieser es emotionslos zur Kenntnis.
Er spricht nach wie vor so gut wie gar nicht und hat beobachtet stattdessen.
Ein auffälliges oder gar aufsässiges Verhalten würde keinen Sinn ergeben.
Warum die Sklavenhalter noch unnötig reizen, wenn aktuell doch keine Chance auf Besserung der Lage besteht?

Da er vermeintlich er ´kooperativ´ war, bekommt er nun eine weitere Mahlzeit pro Tag.
Damit ist wohl die zuletzt durchgeführte Musterung gemeint, bei der er zumindest die wichtigsten Antworten gab.
Natürlich knapp gehalten und zum eigenen Vorteil dargelegt, wenn man von Vorteilen überhaupt reden kann.
So hat er zumindest eine weitere Mahlzeit am Tag.
Es ist auch nicht immer nur ein nicht zu identifizierender Brei, sondern auch schon mal eine kräftige Brühe, gar mit etwas Fleisch dabei.


In der Höhle wird hart gearbeitet...

Dem Rothwardonen ist klar, dass sich die Dunmer bei dieser erleichterten Behandlung auch etwas gedacht haben, das ihnen zum Vorteil gereicht.
Und so findet sich der muskelbepackte Wüstenmann schon am nächsten Tag in einer Höhle wieder, wo er ordentlich ackern muss.
Es ist vielmehr ein einzelner Gang unterhalb eines Steinbruches, wo er, wie man andere Sklaven, Stunden um Stunden Geröll beiseite schaffen muss.
Dieser eher kurze Gang geht wohl ab in eine weitere Höhle, in der er auch alte, vertrocknete Ansätze von Kwamanestern sieht. Das hätte möglicherweise mal eine Kwamamine werden sollen.
Da ist dann auch diese Wand aus Geröll, die gerade abgetragen wird.
Die Höhle muss wohl vor vielen genau an dieser Stelle eingestürzt sein.


...immer im Visier der Aufseher.

Der Rothwardone sieht nur die kräftigsten Sklaven unten in dieser Höhle arbeiten, wohl zwei Orks, einen Argonier, einen Nord und zwei Khajiit.
Immer unter den Argusaugen einiger Aufseher, die ihre Arbeiter niemals aus dem Blick lassen.
Die anderen ackern scheinbar auf dem Feld.
Ins Haupthaus darf wohl niemand, und wenn, dann nur Einzelne, die extra dafür gerufen werden.
Einmal in der Woche gibt es "Waschtag", wo sich die Sklaven gründlich waschen.
Immerhin wird auch ihre Gesundheit in Abständen geprüft, denn schließlich will man, dass die ´Ware´ funktioniert.
Was mit denen passiert, die nicht mehr können, weiß wohl niemand so genau.

So ziehen sich die Tage dahin und ein jeder Tag gleicht dem anderen.
Der Rothwardone tut, wie ihm befohlen wird, und beschränkt sich weiterhin aufs Beobachten.
Er wird warten.
Auf eine Möglichkeit,...oder einen Moment.
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Sonntag, 3. Mai 2020, 15:27

Während "Rashid" auf dem Dres-Anwesen seinem einzigen Existenzsinn dort zugeführt wurde, ging natürlich die Pilgerfahrt ebenso weiter.

In Suran verblieb man nicht lange, sondern beschloss auch aus Kostengründen den kurzen Weg zum Anwesen anzutreten, um dort zu übernachten. Am nächsten Tag wollte Rhilvas zu den letzten beiden Schreinen in Gnisis aufbrechen, doch benötigte es bereits am Vorabend in Suran etwas Überredungskunst, damit Luez und Nazrilh mitkamen. Was Rhilvas in Gnisis schließlich bereuen sollte.
Die Schreine waren nicht schwer zu finden, doch wurden die Gebete am Schrein der Tapferkeit durch einen gewaltigen Flusstroll gestört. Im Kampf gegen das Biest wurde Mavis von selbigem ins Wasser gezogen und verschwand mit der Bestie. An dieser Stelle teilte sich die Gruppe erneut. Luez und Nazrilh entfernten sich vom Geschehen, wobei zumindest Luez noch versuchte, das Wasser zu teilen um den Magier mit dem Troll ausfindig zu machen. Doch nichts. Kein Lebenszeichen war mehr zu entdecken und so blieben Rhilvas und Ulvran zurück, um nach irgendeiner Spur von Mavis zu suchen. Nach einiger Suche fanden sie den Magier schließlich verwundet und geschwächt, aber bei Bewusstsein auf einer kleinen Insel weiter südlich und mühten sich, ihn zurück nach Gnisis zu bringen - auch wenn er sich trotz seines Zustandes sträubte und sogar eine Behandlung seines gebrochenen Armes durch Ulvran verweigerte.

In Gnisis endlich angekommen und völlig durchnässt wärmten sich die drei Dunmer erst einmal im Gasthaus auf. Rhilvas und Ulvran, beide zu Tode erschöpft durch die Rettungsaktion, verschliefen nicht nur die Nacht, sondern auch die Hälfte des darauffolgenden Tages. So fiel erst spät auf, dass Nazrilh und Luez nie das Gasthaus betraten, geschweige denn dort schliefen.




Entsprechend besorgt machte Rhilvas sich auf die Suche nach den beiden, durchkämmte die Stadt, befragte Wachen und einen etwas senil wirkenden Pilger am Tempel, doch fand er die beiden nicht. Erst der Hinweis einer Wache brachte ihn dazu, mit Mavis, der ebenso die Nacht nicht im Gasthaus verbracht hatte, zum Schlickschreiterturm zu gehen. Und dort zu erfahren, dass die beiden Gesuchten einfach still und heimlich die Heimreise angetreten haben mussten. Ein herber Schlag für den Rotschopf. Also musste nicht weiter gesucht werden und so besuchte er mit Mavis den letzten, anstehenden Schrein im Tempel von Gnisis, bevor schließlich die Heimreise angetreten wurde.



((Und damit endet die Pilgerfahrt der ungleichen Gruppe... Wer weiß, was als nächstes kommt! :) ))



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Montag, 25. Mai 2020, 22:23

Nur wenige Tage nach der Rückkehr aller Pilger hallten eilig gebellte Befehle über den Hof. Alle Sklaven wurden schnellstmöglich aus der Höhle unter dem Steinbruch geholt und selbige vorübergehend verschlossen. Noch wurde niemandem genau gesagt, aus welchem Grund, doch munkelt man, dass sich etwas gefährliches hinter dem Geröll verbergen könnte, das die Geschwister nicht versehentlich wecken wollen. So ist die Höhle vorerst verschlossen und gut bewacht, während die Sklaven in der Baracke verweilen, bis ihnen andere Arbeiten zugeteilt werden und auch kein Dunmer des Gehöfts darf sich dem Höhlenzugang nähern.

Nur einen Tag nach Schließung der Höhle wurde eine Gruppe zur Erkundung gebildet, bestehend aus Velryeth, Luez, Mavis, Ilduin und zwei weiteren Wachen des Hofes. Zusammen mit einem Bantamguar als Köder wurde in die Höhle hinabgestiegen und ein schmaler Durchgang im Geröll geschaffen zu dem Hohlraum, der dahinter in absoluter Dunkelheit liegt. Das arme Tier wurde nebst einem Trugbild - geschaffen von Luez - ins Ungewisse geschickt, doch reagierte nichts in der hintersten Höhle darauf.
Im ersten Moment war man doch recht erleichtert, befürchtete man doch die Anwesenheit eines seit fast 100 Jahren eingeschlossenen Vampirs auf Grund eines Weissagungsrituals, welches mit Hilfe der gefundenen Knochen und Gegenstände von Mavis ausgeführt worden war.

Der Verdacht bestätigte sich nicht, kein ausgehungerter Vampir lauerte in der Höhle und so betrat die Gruppe die Dunkelheit, nur um die Knochen des Argoniers, der in der Vision des Rituals gesehen worden war, zu finden. Aber nicht nur das... Unerwartet tropften plötzlich kopfgroße, schwarze Spinnen von der Decke der Höhle, denen der Bantamguar als erstes zum Opfer fiel. Die Biester wurden mit Waffen- und Feuergewalt bekämpft, aber dennoch fiel Luez einem Spinnenbiss zum Opfer. Schnellstens brachte man sie zum Heiler, der ihr den Dreien sei Dank ein Gegengift verabreichen konnte, bevor alles zu spät war. Mavis blieb in der Höhle zurück, um sie gänzlich auszubrennen mit einem Zauber, der wohl auch die anderen der Gruppe mit verbrannt hätte, wären sie dort geblieben.

Nun wurde der Zugang zur Höhle erneut versiegelt, bis herausgefunden wird, wo diese Spinnen herkamen, von denen drei augenscheinlich überlebt haben und bis die Überreste des Argoniers für weitere Untersuchungen geborgen werden kann, während Luez mit den Nachwirkungen der Vergiftung zu kämpfen hat. Und zu allem Übel musste der Heiler den Hof ausgerechnet in dieser Zeit verlassen...


((OOC: Selbstredend geht das RP spannend weiter. Und wie im letzten Satz angedeutet, hat der Hof nun keinen eigenen Heiler mehr und könnte einen neuen gebrauchen. Wer Interesse hat, einen Dres-Heiler zu spielen und regelmäßig anwesend sein kann, kann sich jederzeit melden! ;) ))
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