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Donnerstag, 21. Juli 2022, 08:37

Neue Wege finden oder auf alten Pfaden wandeln

Zunächst mal viele Grüße an euch alle.

Ich habe mir sehr viele Vorstellungen angesehen und ich muss sagen, dass es viele innovative und phantasievolle Präsentationen der jeweiligen Charaktere und wen oder was sie verkörpern gibt. Aber am ein- und ausdrucksvollsten fand ich die Darstellung von Silana. Ein ganz großes Lob herfür von mir. An dieser Art und Weise habe ich mir gerne ein Beispiel genommen und in diesem Stil eine Hintergrundgeschichte für meinen Char erstellt.

Da ich soweit fertig bin, wäre es mir ein Anliegen, erfahrene RP-ler zu finden, um mich hier am Anfang zu beraten und zu unterstützen. RP habe ich bereits in anderen Spielen betrieben und die grundlegenden Sachen (die sog. Do´s und Dont´s) sind mir bekannt. Aber jede Welt ist anders und hat ihre eigenen Regeln und Dynamiken. Bestimmt versteht ihr was ich damit meine und ich bin grundsätzlich bereit Neues zu lernen. Aber es soll sich richtig und stimmig anfühlen.
Okay, vielleicht spricht was ich produziert habe die/den eine/n oder andere/n an und man baut etwas zusammen auf von dem jede/r profitiert und bei dem jede/r Spaß und Freude hat. Denn aus diesem Grund sind wir ja hier.
Es geht mir wirklich nicht darum, hier von euch bespaßt zu werden, sondern von euch zu lernen. Ich möchte neue Aspekte dem Spiel abgewinnen und so ist dies der neue Weg für mich. Neue Wege zu beschreiben ist schwer. Der Grund hierfür ist der, dass sie noch nicht bekannt sind und man wird Fehler machen am Anfang. Wichtig ist, dass wenn man sie nicht sofort selbst erkennt, sie einem aufgezeigt werden, denn es ist noch kein Meister von Himmel gefallen.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen hier weiterhin viele schöne Stunden.


Wenn ich hoffentlich alles gut durchdacht habe, kann ich mit euch aktiv zu werden.


Ich hoffe, dass der Charakter ausreichend Spielraum bietet.


Dann bis die Tage....

Euer GunnyRLP





Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »GunnyRLP« (27. Juli 2022, 19:18)


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Sonntag, 24. Juli 2022, 09:24


Hintergrundgeschichte


Name: Nadim Djadi ehemals Sahed at-Maasour

Alter: 34

Sternzeichen: Die Diebin/Der Dieb

Klasse und bes. Fähigkeiten: Schwertkampf

Herkunft: Rihad

Anzuwerben für: alles was Einnahmen generiert


Werdegang:

Elf Jahre lang wurde er, bis zu seinem siebzehnten Lebensjahr, im Schwertkampf unterrichtet. Er sollte, wie seine beiden älteren Brüder Karriere in der Kriegergilde machen. Aber Sahed entschied sich der Magiergilde beizutreten. All die Dinge, die man sah und die dennoch nicht real waren, faszinierten ihn. Für den Vater Tarek war dies eine Demütigung. Männer, die mit den Armen wedeln und nicht mit Waffen zu kämpfen sind keine Männer in seinen Augen.

Da Sahed sich ausschließlich den Illusionen verschrieb und keine Weiterentwicklung seitens seiner Magiekenntnisse zu erwarten war, musste er die Magiergilde im Alter von einundzwanzig Jahren verlassen.

Sahed hatte etwas von einer Goldküste gehört und versprach sich von dem Namen zumindest etwas Reichtum und ein normales Leben, zumindest was er darunter verstand. Jedoch hatte er seine Reisekasse dermaßen überstrapaziert, dass in Hews Fluch nichts mehr für die Überfahrt nach Anwil übrig war. So saß er erstmal in Abah´s Landung fest.

Mit leerem Magen ließ es sich nur schwer nachdenken. Er wollte gerade an einem Stand zugreifen, als er einen kurzen Pfiff hörte und sich umdrehte. Eine hübsche Frau stand da, sah ihn an und schüttelte den Kopf. Sie bot ihm Kost und Logis an, wenn er denn bereit sei dafür das zu tun, was man von ihm verlangen wird. Er willigte ein. Es folgten zwei Jahre, in dem er lernte wie man Schlösser ohne Schlüssel öffnen konnte und den Leuten Dinge aus der Tasche zog oder unbemerkt Gegenstände von und aus Tischen verschwinden lässt. Er war nicht der Beste, nein davon war er weit entfernt, aber der Schlechteste war er auch nicht.

Endlich war die Goldküste in greifbarer Nähe, denn dort war ein Beutezug geplant und er durfte mitmachen. Im Haus fand Sahed dieses Mal aber zunächst keine Wertsachen, sondern einen Toten mit einer Klinge im Nacken. Der Dolch hatte durch seine Machart ein Faszination bei ihm ausgelöst und er steckte diesen ein. Beim Herausziehen bemerkte Sahed, dass sich die Klinge verkeilt hatte und nur schwer zu entfernen war. Es war fast kein Blut an der Leiche zu sehen und der Griff fühlte sich unnatürlich warm an. Die Tat war offensichtlich unmittelbar vor seinem Betreten des Raumes ausgeführt worden. Gedanken machte sich Sahed keine, dass der Mörder eventuell noch in der Nähe sein konnte. Er fand dann noch ein paar Schmuckstücke und Silberbesteck im Haus und einige Goldmünzen in den Taschen des Toten. Es stimmte also, was er sich von der Goldküste erhofft hatte. Am Treffpunkt übergab er die Wertsachen und das Gold. Den Dolch behielt er und verabschiedete sich von seinen Gefährten fürs Erste.

Am nächsten Tag sprach ihn ein Mann an. Er meinte, dass Sahed etwas besitzen würde, was ihm nicht gehörte. Weiter sagte er, wenn Sahed solch einen Dolch sein Eigen nennen möchte, soll er zum Leuchtturm bei Anwil gehen. Die Person dort würde ihm dann einen Dolch schenken. Also begab er sich zum Leuchtturm und holte sich seinen Dolch, mit allen Pflichten die dieser mit sich brachte, ab. Den Dolch, den er eingesteckt hatte, ließ er im Leuchtturm zurück. Nach weiteren sechs Jahren und im Alter von neunundzwanzig Jahren ging er als ehemaliges Mitglied der Bruderschaft, wie die Organisation sich selbst im Geheimen nannte, seiner Wege.

Diese Arbeit lag ihm im Grunde so ganz und gar nicht und widersprach seiner Natur. Aber als er sich zu diesem Schritt vor Jahren entschied, ging es nicht um Moral, sondern um sein Überleben. Auch die Sandviper setzt ihr Gift nur zum Töten ein, wenn sie Nahrung braucht oder sich verteidigen muss. Nun aber wollte Sahed sein altes Leben endgültig hinter sich lassen. Er grub eine frische Leiche aus, die seinem Alter und seiner Statur entsprach und die er nebenbei vor drei Nächte selbst produzierten musste. Es schien, als wollte man abschließend nochmals seine Loyalität prüfen. Er legte trockenes Holz unter und auf den Körper. Dann verbrannte der Leichnam zur Unkenntlichkeit. Diesen steckte er in eine Kiste, legte seine beiden alten Schwerter und sein Amulett dazu. Eben die Sachen, die er noch seit seiner Ausbildung in Rihad besaß und schickte alles zu seinem Geburtsort. In dieser Nacht starb Sahed at-Massour und Nadim Djadi war geboren.

Ausgestattet mit zwei wertigen Schwertern, die er neben Gold als zusätzlichen Lohn erhielt, einem Dolch, vorerst ausreichend Gold und mit einiges an Wechselkleidung umging Nadim die Stadt Rihad großräumig um nach Hallins Wehr zu gelangen. Von dort aus reiste er über Bergama und Schildwacht wieder zurück nach Abah´s Landung. Von der Bezahlung und den Nebeneinnahmen, die er in all der Zeit nicht ausgeben konnte, kaufte Nadim als Teilhaber in mehreren Teilen Tamriels in diverse Handels- und Betriebsstätten ein. Der Gewinnanteil aus diesen Unternehmen dient ihm als Einnahme zum Lebensunterhalt.
Diese Art Einnahmen zu generieren erlaubt ihm auch weiterhin durch die Weite Tamriels zu ziehen und beschränkt seinen Aufenthalt nicht auf ein Gebiet begrenzt. Dies gibt ihm die Möglichkeit seinen immer wieder durchbrechenden Drang nach Freiheit nachzugeben.
Hier, jetzt in diesem Moment schien die Vergangenheit endlich bewältigt. Sein Herz fühlt sich leicht an und sein Geist ist frei. Frei für die Zeit, die gerade anbricht. Frei für die Menschen, auf die er treffen würde.

Die Blicke die auf ihn gerichtet sind, sind die üblichen die auf Neuankömmling wohl gerichtet werden. Er wird die nächsten Tage versuchen unauffällig Informationen zu sammeln und seine Optionen auf einen weiteren Verbleib abwägen. Die Zeit wird ihm seinen Weg weisen.

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »GunnyRLP« (17. August 2022, 13:12)