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4 561

Mittwoch, 18. Juni 2014, 20:01

Die Schülerin – Durst

Erleichtert atmete sie aus als kein Ton mehr kam. Doch dann legte die Decke beiseite, rumpelte hoch und horchte genau was an der Türe passierte. Dann lief sie so leise wie möglich an die Stelle an der der älter Nord vorher gestanden hatte, bevor er ihr vor dem jüngeren Nord geholfen hatte. Sie beobachtet das ganze aufmerksam und ihre Gedanken rasten. Wieder kamen die Worte die der Nord ihr sagte. „ Öffne nicht die Türe“. Sie beobachtet das ganze genau und hielt sich so gut es ging ruhig. Weiterhin war der Raum in Dunkelheit gehüllt, so das er sie nicht sehen konnte. Das sie innerlich aufgeregt war und Angst hatte, würde keiner bemerken außer Kirrales.
Ein Dolch in der Nacht ist mehr wert als tausend Schwerter am Morgen.- Sharline Durell

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4 562

Mittwoch, 18. Juni 2014, 21:04

(Die Schülerin - Durst)

Das Hacken hörte auf. Nur um noch schneller wieder einzusetzten. "Nein! Nein! NEIN!", schrie es von draußen. "VERSCHWINDE!" Das Klappern von zu Boden fallendem Metal war zu hören. "GNADE!" Dann folgte ein dumpfes Knallen. Die Tür rüttelte. Ein überaus deutliches Reißen von Fleisch war zu vernehmen, begleitet von dem grausamen Schrei eines sterbenden Menschen. Dann herrschte plötzlich wieder Stille. Bedrohliche Stille. Eine Spannung lag in der Luft. Kirrales war ganz still. Nicht einmal ein leises Krächzen kam von ihm.
"Ein Leser durchlebt tausend Leben, ehe er stirbt. Der Mann, der nie liest, lebt nur sein eigenes."
- George Raymond Richard Martin

4 563

Donnerstag, 19. Juni 2014, 10:15

Die Schülerin – Durst

Mit jedem Schlag an die Türe erschrak sie und zuckte zusammen. Sie schloss langsam ihre Augen, da der Nord zu schreien begann. „ GNADE.....VERSCHWINDE“. Tränen standen ihr in den Augen, als sie diese wieder öffnete und nun wusste, dass er um sein Leben gebettelt hatte. Ihr war so mulmig zumute und sie hätte ihm liebend gerne geholfen aber das durfte sie nicht. „ Nicht die Türe öffnen“ ging es wieder durch ihren Kopf. Zwei Schritte ging sie leise zurück in den Gang, als der Nord vor der Türe noch schrie, so das man sie nicht ausmachen konnte. Die Stimmung hatte mehr wie etwas bedrohliches an sich und das spürte auch sie. Kirrales verhielt sich ganz still und somit wusste sie, das es mehr wie gefährlich war sich zu bewegen. Die junge Nord hatte viel durch ihre Reise durch die Natur gelernt und auch beobachtet,vor allen wenn Tiere sich ganz ruhig verhielten. Dann war es zeit das selbe zu vollziehen und somit verhielt sie sich nun ebenfalls ganz still und abwartend. Luciene hoffte innerlich das der Golem schnell verschwinden würde. Denn sie wollte doch endlich schlafen, denn lange wird sie das ganze nicht mehr durch halten können.
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4 564

Donnerstag, 19. Juni 2014, 19:34

(Die Schülerin - Durst)

Kirrales starrte weiter auf die Tür. Er bewegte den Kopf ein Stück und schaute seitlich zum Eingang. Bewegen tat er sich nicht. Dann duckte er sich ein wenig und streckte sich anschließend wieder. Noch ein Stück höher. Sein Hals war gereckt. Er drehte den Kopf noch ein Stück und blinzelte mit seinen schwarzen Kugeläugchen. Der Moment erstreckte sich in die Gegenwart. Dann duckte sich Kirrales plötzlich wieder. War da ein Geräusch gewesen? Es hörte sich immernoch still an. Letztlich krächzte ihr kleiner Gefährte auf und hüpfte seitlich in ihre Richtung. Die Luft schien wieder rein zu sein.
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4 565

Donnerstag, 19. Juni 2014, 20:03

Die Schülerin – Durst

Sie hielt sich weiterhin still und wartete ab bis Kirrales sich wieder bewegte. Erleichtert atmete die junge Nord aus, als er leise krächzte und ging zu ihrem Bett das sie provisorisch vor Hakar seine Türe hergerichtet hatte. Luciene schlupfte unter die Decke und legte sich auf den Rücken. Ihr Blick war auf die Decke gerichtet und sah nachdenklich hinauf. Ihr tat der Nord wirklich Leid und sie hätte nie gedacht das fähig wäre, jemanden beim sterben zuzuhören. Innerlich wollte sie ihm helfen, aber immer wieder hörte sie die Stimme des alten Nord, der zu ihr sprach. Seine Worte hatten definitiv Wirkung gezeigt und somit versuchte sie nun einzuschlafen. Was sich aber als schwierig heraus stellte. Immer wieder würde sie hoch schrecken. Denn die Schreie des sterbenden Nord's hallten immer noch in ihren Gedanken nach.
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4 566

Donnerstag, 19. Juni 2014, 20:16

(Die Schülerin - Durst)

Von diesem Zeitpunkt an wurde sie allerdings nicht mehr durch andere Dinge gestört. Kirrales hatte sich in ihrer direkten Nähe niedergelassen, wo er anfangs wachsam herumschaute, doch dann auch einschlief.
Der nächste Tag begann offenbar spät. Sehr spät. Es war stockfinster. Blutgeruch war das erste, was Rovaankya beim Aufwachen vernehmen würde. Er lag dezent in der Luft. Würde sie sich nicht ausgeschlafen fühlen, könnte man annehmen, es wäre noch immer Nacht. In diesem Falle war es... schon wieder Nacht? Unter ihren ganzen Decken war es warm, doch die Luft fühlte sich kühl an. Das Feuer musste ausgegangen sein.
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4 567

Donnerstag, 19. Juni 2014, 20:42

Die Schülerin – Durst

Luciene öffnete ihre Augen und sah sich um. Sie wunderte sich das immer noch dunkel war. Langsam stand sie auf, streckte sich ausgiebig und horchte ob alles ruhig war. Ihr viel dann Hakar ein und das er versorgt werden müsste. So machte sie sich auf in die Küche zu gelangen und würde Holz auf die Feuerstelle legen, um dieses anzünden. Ihr Blick wanderte durch den Raum und sah sich dabei um. Den Blutgeruch bekam sie mit, aber darum kümmerte sie sich erst einmal nicht. Luciene bereitete nun alles für Hakar vor und machte sich auf zu ihm zu gehen und seine Wunden zu versorgen. Als sie fertig war, machte sie sich auf in die Küche, um für sie und Kirrales etwas zum essen herzurichten.
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4 568

Donnerstag, 19. Juni 2014, 20:48

(Die Schülerin - Durst)

Es war soweit ruhig. Als sie die Küche betrat, war immernoch alles finster. Die Fenster waren auch noch geschlossen. Sie schienen gut abgedichtet zu sein, sodass kein Licht hereinkommen konnte und folglich auch keines nach draußen gelangen konnte. Es könnte morgens sein oder nachmittags oder abends... ja, vielleicht gar nachts. Sie würde es nicht wissen. Mit dem Anzünden des Feuers kehrte das Licht und die Wärme zurück in die Räume.
Sie begann nun an den Vorräten zu zehren. Drei Tage war die vorläufige Frist des Nord. Solange würden sie mindestens halten. Aber darüber hinaus...?
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4 569

Freitag, 20. Juni 2014, 13:35

Die Schülerin - Durst

Den ersten Tag verhielt sich Luciene sehr ruhig. Anscheinend traute sie der Ruhe nicht über den Weg. Sie versorgte Hakar, wusch ihn und bezog wenn nötig das Bett neu. Danach beschäftigte sie sich mit Kirrales. Auch ging sie vorsichtig an die Türe und horchte daran ob man von draußen etwas hören konnte. Die Türe und Fenster öffnete sie aber nicht. Sie wollte abwarten, nicht das der Golem wieder kam und sie an der Tür erwischte. Der Tag verging ruhig und sie legte sich Nachts wieder zum schlafen vor Hakar seine Türe.

Am zweiten Tag, als alles immernoch ruhig war, wurde sie schon etwas mutiger. Sie sah sogar aus dem Fenster heraus. Neugierig wanderte ihr Blick durch das Fenster um zu sehen ob alles in Ordnung war oder ob sich jemand in der Nähe der Hütte aufhielt. Ebenso wollte sie die Tageszeit heraus finden. Dabei öffnete sie das Fenster nicht, sondern sah nur aus dem geschlossenen Fenster hinaus, so dass wenn es nötig wurde sofort das Fenster sicher verschließen konnte. Da es immer noch ruhig war, begann sie nachdem sie gefrühstückt und Hakar versorgt hatte, die Hütte auf Vordermann zu bringen. Der ältere Nord sollte sich ja wohlfühlen wenn er wieder kam. Luciene traute sich immer noch nicht vor die Türe und somit beschäftigte sie sich mit putzen, aufräumen und Wäsche waschen. Sogar ihren Schlafplatz verlegte sie wieder seitlich neben dem Kamin und nickte zufrieden als sie abends fertig war. Den Keller hatte sie noch nicht fertig, aber der würde am nächsten Tag dran kommen. Abends wusch sie sich ausgiebig und bereitete eine Kleinigkeit zum Abendessen für sich und Kirrales zu. Danach räumte sie alles auf, legte sich zufrieden seufzend ins Bett und legte auch ein wenig Holz nach, bevor sie einschlief.

Falls in der Nacht nichts passieren würde, begann am dritten Tag erneut die morgendliche Prozedur. Waschen, Frühstücken, Hakar versorgen und dann alles aufzuräumen so das die Hütte sauber war. Heute müsste der Tag sein an dem der ältere Nord wieder kam. Da er einen großen Hunger haben musste, wollte sie ihm etwas leckeres zu essen kochen. Sie saß an dem Küchentisch und überlegte was sie zubereiten könnte.
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Freitag, 20. Juni 2014, 19:33

(Die Schülerin - Durst)

Die Tage verliefen ruhig. Allerdings gab es manchmal seltsame Geräusche, die durch den Wald zogen. Ein Hämmern... ein Klopfen... Irgendetwas war noch immer da draußen. Stimmen konnte sie allerdings nicht hören.
Während des Aufräumens standen ihr zwei Räume und der Flur zur Verfügung. Anschließend gab es noch den Keller und einen weiteren Raum, der allerdings von einer stets abgeschlossenen Tür versperrt war, welche sich fast direkt neben der Haupteingangstür befand. Auf der Seite von Hakars Raum, welcher wohl nur die Hälfte des verfügbaren Platzes wegnahm. Als sie nun im Keller unterwegs war, würde sie zwangsläufig einen Schlüssel auf einem Ablagebrett hinter den Stufen liegen sehen. Vielleicht passte er in das Schloss des verbliebenen Raumes?
Der Tag nahm seinen Lauf und sie konnte ein paar Pilze finden, mit denen sie etwas anfangen konnte. Als es allerdings draußen dunkel wurde, war der Nord noch immer nicht erschienen. Das Klopfen ertönte wieder einmal im Wald. Ganz leise - weiter entfernt. Es klang nach holem Holz.
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4 571

Samstag, 21. Juni 2014, 01:38

(Der Schüler - Gelegenheiten)

Jehanna... Willow ließ den Blick über den Platz schweifen, während sie kaute. Die erste Person, an der ihr Blick haften blieb, war der Rothaarige. Sie sah die zerschlissene Kleidung und die schmutzigen Füße. Doch sie sah auch den Dolch an seiner Hüfte und dessen Griff. Etwas funkelte, und sie hob die Brauen. Unvermittelt schnellte ihr Blick in die entgegengesetzte Richtung zu der Gruppe aus drei Personen: die edel gekleidete Frau, ihre Magd und den Schmied. Während die Miene der Adligen voller Grimm war, tauschten Magd und Schmied verstohlen Blicke aus, während sie sich unterhielten. Der Blick des Schmieds haftete an den Lippen der Magd, er ignorierte die Adlige völlig. Kurz sah Willow die drei Burschen an, die sich näherten. Sie wirkten angetrunken, doch einer der drei ließ seinen Blick über den Platz schweben und beobachtete genau. Ihrer beiden Blicke trafen sich einen Moment, bevor der Bursche wieder zur Seite sah und in den Gröhlgesang seiner Begleiter einstimmte.

"Hier passiert gleich etwas...", murmelte Willow zu dem Mädchen. Es hörte auf zu kauen und ließ hastig ihren Blick umherschweifen.

Willow zog das Mädchen beiseite, etwas weg von den Burschen, um zu verhindern, dass sie aufeinander trafen. "Siehst du den Rothaarigen?", fragte sie dann ganz leise das Mädchen, während sie es an der Schulter fasste. Das Mädchen nickte. "Schau nur seinen Dolch an: Sein Griff glitzert deutlich. Er ist mit einem Edelstein versetzt. Das ist kein Bettler!" Das Mädchen warf den Rest seines Brotes zu Boden. "Und sieh zu der Adligen..." Sie drehte das Mädchen entsprechend. "Sie ist mit ihrer Magd in dieses Viertel gekommen, vielleicht um etwas zu kaufen. Aber was will sie von einem Schmied?" Willow beantwortete ihre Frage: "Nichts. Es war nicht ihre Idee. Die Magd muss sie unter einem Vorwand hierher geführt haben, weil sie selbst den Schmied hier treffen wollte. Schau ihre Blicke an: Offensichtlich lieben sie sich..." Das Mädchen schluckte. "Und nun die Burschen. Sieh genau hin!" Die drei Jungen wankten bereits an Willow und dem Mädchen vorbei in Richtung einer Straße, über die man den Platz verlassen konnte. "Sie sind nicht betrunken. Sie tun nur so." Das Mädchen sah Willow staunend an. "Wozu?", fuhr die Bosmer fort. "Nun..." Sie deutete erneut auf die Adlige. "Behalte alles im Auge! Erinnere dich an die Einzelheiten. Frage dich, wozu so viele Leute hier an diesem Ort anders sind, als sie zu sein scheinen." Sie lächelte. "Die Robe der Adligen ist der Schlüssel."

Sie wartete einen Moment und lauschte. Das Gegröle der Burschen war verstummt, schneller als dass sie außer Hörweite hätten geraten können. Zwar waren sie inzwischen nicht mehr auf dem Platz, doch sicher noch in der Nähe. Bei dem Rothaarigen war der Dolch nicht mehr an der alten Stelle. Willow vermutete, dass er nunmher in seiner Hand war, die er inzwischen hinter dem Rücken hielt. Die Adlige hatte sich von dem Gespräch von Magd und Schmied abgewendet und blickte gen Himmel.

"Jetzt.", sagte Willow und bedeutete dem Mädchen, ganz genau hinzuschauen.

Der Rothaarige setzte sich in Bewegung auf die Gruppe mit der Adligen zu...
Charakter
Aufenthaltsort
Andralina Direnni
Alinor, Sommersend
Bonnadea
Himmelswacht, Auridon
Kuna Winterstätte
Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
verschwunden
Centurio Iulia Tarquinia
Sturmfeste, Schattenfenn
Ivela Drelen
Deshaan, Gramfeste
Yrin Kingsley
Dolchsturz, Glenumbra

Mharkuv

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Samstag, 21. Juni 2014, 09:45

(Der Schüler - Gelegenheiten)

Die torkelnden Burschen waren der Adligen ziemlich nahe gekommen. Hatten die sie gar berührt? Nun waren sie die Straße weiter gegangen.
Der Rothaarige mit dem braunen Bart näherte sich der Adligen und kurz bevor er sie erreichte schlug der Schmied mit seinem Hammer auf ein merkwürdiges Blech, was er nun mit der anderen Hand hielt. Ein schallender Ton ertönte und die gesamte Straße wendete ihre Aufmerksamkeit auf das Paar. Die Adlige eingeschlossen. Im selbigen Moment blitzte der Dolch des Rothaarigen auf, doch im nächsten Augenblick hing er aber bereits wieder an seinem Gürtel. Willow und das Mädchen konnten sehen, wie er einen neuen Geldbeutel unter seiner Robe verschwinden ließ.
Er sprach die Adlige an und jene wandte daraufhin den Blick an ihren Gürtel. Sie wirkte erschrocken und drehte sich in die Richtung, in der die Jünglinge verschwunden waren. Im nächsten Augenblick rief sie die Wachen und rannte in jene Richtung. Das gemeine Volk stierte nun ihr hinterher und ging im nächsten Augenblick wieder seinem Tagwerk nach. Wen interessierte schon ein einfacher Taschendiebstahl. Manche von ihnen prüften ihrerseits ihre Geldbeutel. Andere starrten jene dabei an. Weiter geschah allerdings nichts.
Der Rothaarige begab sich nun direkt zum Schmied und zur Magd. Letzterer gab er einen kurzen, doch liebevollen Kuss auf die Wange. Vor dem Schmied verbeugte er sich leicht, doch jener nickte nur langsam, während sein Blick wieder auf die Magd fiel und er einen vielbepackten Rucksack hinter sich hervorzog. Nach einem kurzen Wortwechsel zogen alle drei auf die Position zu, auf der der Rothaarige eben noch gewartet hatte - wollten sie etwa zum Geheimtunnel?
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Samstag, 21. Juni 2014, 14:26

Die Schülerin – Durst

„ Warum kommt er denn nicht? Kirrales meinst du ihm ist was passiert? Möchtest du ein wenig fliegen? Dann öffne ich das Fenster so das du raus kannst.“ Sie ging wieder zum geschlossenen Fenster und sah hinaus. Ihr Blick wanderte wieder suchend durch die Gegend. Das klopfen und Hämmern was sie hörte ließ sie außer acht, da dieses anscheinend von dem Haus weg bewegte. Vielleicht würde er ja am nächsten Tag zurück kehren und deswegen hob sie die Pilze nun auf. Ihr Blick wanderte zu den Raum an dem die Türe verschlossen war. Leise schlich sie dahin und lauschte an die Türe.
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Samstag, 21. Juni 2014, 16:39

(Die Schülerin - Durst)

Kirrales schien sich unsicher zu sein. Bis auf ihn und den schlafenden Hakar schien sie im Haus allein zu sein, was sich auch mit ihren Lauschen an der verschlossnen Tür bestätigen ließ. Es gab keine Geräusche, die daraus hervortraten. Inzwischen hatte auch das Klackern draußen wieder aufgehört.
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Samstag, 21. Juni 2014, 18:42

Die Schülerin – Durst

Gut, warten wir lieber bis morgen mit dem fliegen. Ich denke dann könnte es sicherer sein. Sie lief zum Schlüssel und sah ihn sehr lange an bevor sie ihn in die Hände nahm. Unsicher ging sie damit zur Türe und stand dort ebenfalls sehr lange davor, bevor sie sich entschloss den Schlüssel ins schloss zu stecken und herum zu drehen. Sie öffnete ganz vorsichtig die Türe und würde nun in den Raum schauen.
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Samstag, 21. Juni 2014, 19:38

(Die Schülerin - Durst)

Die Tür ließ sich schwer öffnen. Sie musste sich schwer dagegen lehnen, damit sie sie überhaupt bewegen konnte. Entweder war es so beabsichtigt oder sie war nur schlecht gearbeitet worden. Der Raum war in etwa so groß wie der von Hakar. Sie konnte dennoch die Umrisse von Regalen an sämtlichen Wänden erkennen. Ein Fenster schien es nicht zu geben. In der Mitte stand ein merkwürdiges Gebilde aus Holzstangen, welches an einen Rüstungsständer erinnerte. Bücherrücken füllten zum Teil die Regale. Darunter auch metallene Objekte, welche an die Architektur der Tunnel unter ihren Füßen erinnerte. Daneben gab es auch faustgroße bläuliche Kristalle. Ein paar runde und eckige Steine mit merkwürdigen Keilschriftzeichen waren ebenfalls zu finden. Vor einem der Regale stand ein niedriger Tisch, auf dem ein einzelnes ledernes Buch lag.
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4 577

Montag, 23. Juni 2014, 14:19

Die Schülerin – Durst

Luciene drückte kräftig gegen die Türe um diese einen Spalt breit auf zu kriegen, so das sie hindurch schlüpfen konnte. Vorsichtig ging sie in den Raum und sah sich neugierig um. „ Weißt du was das ist Kirrales?“ Ihr Blick wanderte über das merkwürdige Gebilde aus Holzstangen und den Büchern in den Regalen. Dort ging sie auch als erstes hin und versuchte zu lesen was auf den Büchern stand. Danach widmete sie sich den Kristallen und den Steinen mit den merkwürdigen Schriftzeichen. Ganz vorsichtig und zögernd fasste sie einen der Steine an und ihre Fingerspitzen fuhren über eines dieser Schriftzeichen. Falls dabei nichts passieren sollte, wendete sie sich von den Schriftzeichen ab und ging zu dem niedrigen Tisch. Um auf den Umschlag des Buches zu schauen. Dabei versuchte sie ebenfalls, wenn etwas drauf stehen sollte, dieses zu entziffern.
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Montag, 23. Juni 2014, 21:38

(Die Schülerin - Durst)

Kirrales hüpfte auf eine der Holzstangen, als Rovaankya daran vorbei ging. Er beobachtetesie in dem finsterem Raum so gut er konnte. Die Bücher waren eher selten von außen beschrieben. In denjenigen, die sie herauspickte, standen Wörter wie: Götter, Sterne, Dwemer, Tiere, Handwerk, Kunst, ... Es schien wohl eine breit gefächerte Auswahl zu sein. Die Schriftzeichen und Kristalle fühlten sich lediglich kalt an. Erstere schienen teilweise besonders kalt oder warm zu sein. Manche kribbelten auch beim Anfassen. Das Buch, welches sie zuletzt erreichte, war ebenfalls ohne Titel. Es führte auch keinen im Buch selbst. Es fing einfach an, mit den Worten: Tag 1...
War es ein... Tagebuch?
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4 579

Dienstag, 24. Juni 2014, 14:19

Die Schülerin – Durst

Neugierig sah sie das Buch an und Schlug die Seite1 auf. „T...a....ag ei....ein....eins. “ sprach sie leise. Da ihre Neugierde größer war, versuchte Luciene es jedenfalls den ersten Eintrag zu lesen. Obwohl ihre lese Fähigkeiten dabei mehr wie zu wünschen übrig ließen.
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Dienstag, 24. Juni 2014, 19:39

(Die Schülerin - Durst)

Tag eins,

seit Jahrzehnten halte ich wieder eine Feder in der Hand. Und der Grund ist der, dass ich mich wieder in diesem Haus befinde. Die Erinnerungen strömen auf mich ein... und nicht nur die. Ich hoffe, dass hier wird helfen... Auch wenn ich nie zuvor ein Tagebuch geführt habe, bin ich doch an das Protokollieren gewöhnt. Allerdings ging es dabei eher um die Buchführung meiner Handelsaktionen, nicht meines Tagesablaufes oder meiner Gedanken. Ich kenne mich mit solchem Tand nicht aus und vermutlich werde ich hier mit sämtlichen Konventionen des Tagebuchschreibens brechen, aber das interessiert mich nicht, denn immerhin wird dies hier eh niemand lesen... hoffentlich.

Fange ich also an. Dieses Haus habe ich zu frühen Zeiten verlassen in diesem Tal gefunden, als wir noch auf der Suche nach meiner Tochter waren. Ich hatte es gemeinsam für eine Weile mit meiner Familie bezogen und dabei ausgebessert. Ich habe meiner Frau versprochen, dass wir solange hier bleiben würden, bis wir sie gefunden hätten. Ich brach mein Wort. War das die richtige Entscheidung? Selbst Lehrmeister Lorait gab nicht vor mir auf. Er war ein guter Mann... oder sollte ich sagen 'ist'? Es hat mich äußerst verwundert, ihn hier in den Bergen zu sehen. Direkt vor unserer Haustür. Ich glaube aber, dass er uns nicht erkannt hatte. Zumindest wirkte er nicht sicher und begrüßt hat er uns auch nicht... das hätte er andernfalls getan, denn er war ein aufrichtiger und ehrlicher Mann. Gut für die Kinder. Hat ihnen viel beigebracht. Auch wenn die ein oder andere unliebsame Eigenschaft von ihm auf sie abgefärbt ist, aber was schadet das schon... im Vergleich zu dem, was danach geschah... nachdem ich uns gezwungen habe, von hier fortzuziehen.
Der Druck war zu groß. Die Ungewissheit, ob sie noch lebte oder schon tot war. Die Hoffnung, dass es das erste war. Die Angst, dass es das zweite war. Die Schuld und Sorge, dass man sie nun allein gelassen hatte. Die Fantasien, was ihr wiederfahren war. Es zermürbte mich... zermürbte uns. Götter!, es wurde schlimmer mit jedem Tag und jedem Augenblick. Immer, wenn ich nicht zu beschäftigt war, musste ich an sie denken... daran denken, was geschah und was hätte sein können. Was vielleicht noch geschehen könnte. Ich hackte Holz. Hackte mehr Holz, als ich es je in meinem Leben zuvor getan hatte. Ich musste mich beschäftigen, die Gedanken abtöten. Bald entstand eine große Lichtung. Bald ein weiteres Haus. Wir zogen um, aber nicht für lange. Die Unruhe wurde zu groß. Ich konnte nicht mehr an diesem Ort verbleiben. Alle anderen hatten noch Hoffnung. Ein Fünkchen nur, doch in mir keimte der Wunsch... Oh, Götter... ja, ich habe mir gewünscht meine Tochter tot im Wald zu finden. Zerfetzt von Wölfen oder ermordet durch Banditen. Ich wollte Gewissheit, war das zu viel verlangt?
Ich konnte spüren, wie die Unruhe in mir wuchs.
ES wurde immer stärker... ich hatte gehofft es unter Kontrolle gebracht zu haben, doch das alles hat es nur wieder hervorgebracht. Ich suchte das alte Haus auf. Ich verstärkte es mit dem ganzen Holz, das wir nicht im Kamin verheizen konnten. Die Hütte wurde zur Festung. Allerdings nicht gegen Eindringlinge...
Ich dachte, damit könnte ich es aufhalten, aber auch dort irrte ich. Es wurde stärker. Dringlicher. Unruhiger. Gewaltiger... Bald verbrachte ich mehr Tage hier als bei meiner Familie. Unser Verhältnis spannte sich. Die Jungen merkten es, aber sie sagten nichts. Ich glaube... ich glaube sie fürchteten sich vor ihrem eigenen Vater. Vor ihrem eigenen Vater!
Dann kam der Tag, als wir uns stritten. Und es war ein heftiger Streit. Ich dachte, wir würden die ganzen Banditen zu uns locken, so laut schrie ich. Ich schrie und schrie, doch war es nur ein Flüstern im Vergleich zu dem, was in mir tobte. Wenn ich mich an diese Nacht zu erinnern versuche, an das, was danach geschah... Ich rieche Blut, Angst, Wald... Spüre Lust und Durst. Ich glaube... nein, ich weiß: Ich habe in dieser Nacht etwas schreckliches getan. Aber kann ich das sagen: Ich? Ich meine... Nein. Ich werde nicht davor zurückschrecken. Nicht wieder davonlaufen wie früher! Ich werde mich dem stellen und es bekämpfen. Ich muss... wenn nicht schon für mich, dann wenigstens für
sie.


Die Schrift wurde zum Ende hin immer unsauberer und allgemein wirkte der Schreibstil gehetzt und aufgewühlt. Die Gefühle und Erinnerungen waren wohl wirklich so stark, dass sie sich gar auf die Hand des Schreibers übertrugen. Kirrales landete neben ihr auf dem Tisch mit der angeschrägten Oberfläche. Er stand mit den Beinen versetzt und schaute sie nachdenklich an, nachdem sie mit dem anstrengenden Lesen fertig war.
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