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Sonntag, 11. August 2013, 12:55

Kurzbeschreibung

Eine Zusammenfassung über den Ursprung, die Geschichte und die Kultur der Nord.

Artikel


1. Die Nord


Die Nord sind ein nordischer Menschenschlag, der den kalten und zerklüfteten zentralen Norden von Tamriel, die Provinz Himmelsrand, seine Heimat nennt und dort in einzelnen Fürstentümern lebt. Das Überleben in ihrer kargen Umwelt lässt sie sich allen anderen Rassen überlegen fühlen und zu abgehärteten, unabhängigen Menschen heranwachsen, die zu grimmigen, wilden Kriegern werden. Ihre von Kampf und Eroberung geprägte Geschichte macht sie nicht nur bei ihren unmittelbaren Nachbarn sowohl wenig beliebt, als auch gefürchtet.


1.1. Der Ursprung der Nord


Ursprünglich stammen die Nord vom gefrorenen Kontinent Atmora, welcher sich nördlich von Tamriel befindet. Es wird angenommen, dass sie Teil des sogenannten Nedic-Volkes waren, das sich zum Ende der Merethischen Ära in Tamriel niederließ. Sie flohen vor einem blutigen Bürgerkrieg von Atmora über das zugefrorene Geistermeer gen Süden nach Tamriel zum Kap Hsaarik, der nördlichsten Spitze des Gebrochenen Kaps im heutigen Himmelsrand. Ihr legendärer Held Ysgramor gilt als Anführer dieses Aufbruchs und der ersten Besiedlung des kalten Nordens von Tamriel durch die Nord, auch wenn anzunehmen ist, dass er einer langen Tradition von Auswanderern aus Atmora gefolgt ist. Die Siedler nannten das Land Mereth, nach den nomadischen Elfen der damaligen Wildnis. Später wurde das Land auf den noch heute geltenden Namen Himmelsrand getauft. Weiterhin sind die Bezeichnungen Altes Königreich und Land der Väter geläufig.


1.2. Die Geschichte der Nord


Zunächst haben die damals in Himmelsrand ansässigen Elfen, die auch Falmer genannt werden, und die ausgewanderten Nord in relativer Harmonie zusammengelebt. Es existieren mehrere Vermutungen, was diesem friedlichen Zusammenleben ein Ende bereitet hat. Möglicherweise fühlten sich die Falmer durch den stetigen Zustrom weiterer Menschen aus dem Norden irgendwann bedroht. Genauso sind Übergriffe der wachsenden Nord-Bevölkerung denkbar, die in ihrem größer werdenden Anteil an der Gesamtbevölkerung Himmelsrands auch ein Anrecht auf mehr Land gesehen haben könnte. Ein dritter möglicher Grund bezieht sich auf das Auge des Magnus, ein mächtiges magisches Artefakt, das angeblich bei Grabungen unter Saarthal, der ersten Siedlung der Nord in Himmelsrand, gefunden worden ist und welches die Falmer für sich beansprucht haben könnten. Der Konflikt mündete schließlich in die sogenannte Nacht der Tränen, in der die Falmer die Nord von Saarthal überfielen, die Stadt auf die Grundfesten niederbrannten und nahezu die gesamte Bevölkerung der Stadt massakrierten. Nur Ysgramor und zwei seiner Söhne sollen dem Gemetzel in Saarthal entkommen und nach Atmora zurückgeflohen sein.

Mit fünfhundert selbst ausgesuchten Männern soll Ysgramor nach Himmelsrand zurückgekehrt sein und einen berüchtigten Rachefeldzug begonnen haben, an dessen Ende die Herrschaft der Falmer über das Land gebrochen worden ist und sie aus den nordtamrielischen Hochgebirgszügen vertrieben worden sind. Neuere und exaktere Quellen jedoch schreiben König Harald dem Handlosen, dem ersten historisch belegten nordischen Herrscher (1Ä 113-221) und laut Zählungen 13. König aus Ysgramors Linie die endgültige Vertreibung der Falmer aus Himmelsrand zu. Es ist demnach anzunehmen, dass in die mythische Gestalt des Königs Ysgramor auch einige der großen Taten anderer Könige der Nord eingeflossen sind. König Harald soll auch derjenige gewesen sein, der jegliche Stützpunkte in Atmora aufgegeben hat. Fortan galten die Nord als ihr eigenes Volk.

Die Expansion zum ersten Reich der Nord begann mit König Vrage dem Klugen, König Haralds Sohn. Um das Jahr 1Ä 240 herum eroberte er ganz Morrowind, Gebiete des heutigen Hochfels und weite Bereiche des Nibenay-Tales in Cyrodiil. Der überraschende Erfolg der Eroberung wurde Sai, dem Gott des Glückes, zugeschrieben. Eine weitere Überraschung für die nordischen Eroberer stellten die Bretonen, die eigentlich menschliche Bevölkerung von Hochfels, dar, die sich jedoch nach der Ansiedlung vorort oder Verschleppung durch die Elfen über Jahrhunderte mit diesen vermischt hatten, wodurch Bretonen und Elfen von den Nord kaum noch zu unterscheiden waren.

Als eine von vielen glorreichen Schlachten ging die Schlacht am Moesring auf der Insel Solstheim im Nordwesten Morrowinds in die Geschichte der Nord ein. Die Nord folgten den fliehenden und aus Himmelsrand vertriebenen Falmern bis auf diese Insel, auf der es nach einigen kleineren Scharmützeln an den Moesring-Bergen zur Entscheidungsschlacht kam. Der Sage nach ist die Schlacht bis zum Erscheinen des Schneeprinzen, des legendären Anführers der Falmer, zugunsten der Nord verlaufen. Durch dessen Ankunft und erhabene Erscheinung angespornt wendete sich das Blatt aber nach und nach in Richtung der Falmer, bis Finna, Tochter und Waffenträgerin der durch die Hand des Schneeprinzen zuvor gefallenen Jofrior, das Schwert ihrer Mutter aufhob und mit blinder Wut in Richtung des hoch zu Ross sitzenden Schneeprinzen schleuderte, ihm so die Brust durchbohrte und ihn tötete. Damit war die Kampfmoral der noch lebenden Falmer gebrochen und sie fielen alsbald durch die Hände der Nord oder flohen vom Ort des Geschehens. Die Schlacht am Moesring war beendet.

Mit dem Sieg der Nord zog Frieden auf Solstheim ein. Der sich nun auf der Insel ansiedelnde Stamm der Nord, die Skaal, errichteten im Nordosten Solstheims ihr gleichnamiges Dorf, das Skaal-Dorf, und entwickelten eine strenge Form der Naturanbetung, in welcher Bären und Wölfe als heilig angesehen werden.


1.3. Die Kultur der Nord


Die Nord sind ein hochgewachsenes Volk, nur geringfügig kleiner als Orks oder Altmer. Sie sind verglichen mit anderen Menschen von kräftiger Statur, muskulös und massig, in ihrem Verhalten furchtlos und zäh, oftmals auch stur. Ihr Hautton ist ungewöhnlich hell, häufig mit einer auffälligen Färbung ins Rötliche. Das Haar der Nord ist lang und dick, zumeist blond oder rot, manchmal auch braun, wenn derjenige nicht reinen Nordblutes ist. Ihrer breiten Brustkörbe und ihres großen Lungenvolumens entsprechend gehören ihre Stimmen zu den tiefsten und lautesten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Völkern leben die Nord vorzugsweise in kleinen Städten, Dörfern und noch kleineren Gemeinden auf dem Land und nur zu einer Minderheit in den größeren Städten. Sie arbeiten häufig als Farmer, Förster, Schmied oder Waldarbeiter. Vor allem ihr Wissen um die Forstwirtschaft und Waldarbeit übersteigt das aller anderen Völker. Ebenso sind sie sehr bewandert in der Verarbeitung von Häuten und Leder.

Die Nord haben keinen Hang zu sozialen Diensten oder öffentlichen Institutionen, weshalb ihr Wissen vorwiegend innerhalb der Familien von Generation zu Generation weitergegeben wird und der Nachwuchs üblicherweise in den traditionellen Familienberuf mit einsteigt. Selbst diejenigen, die einem friedvollen Beruf nachgehen, besitzen grundlegende Kenntnisse im bewaffneten und unbewaffneten Kampf und sind dazu in der Lage, sich selbst und die eigene Familie zu verteidigen. Gemeinhin verfügt eine Familie über wenigstens eine vollständige Rüstung und weist eine traditionelle Familienwaffe, etwa eine Axt oder ein Kurzschwert, auf.

Neben diesen offensichtlichen Merkmalen verfügen die Nord unter den Menschen über einen überdurchschnittlichen Intellekt, der sich vor allem im räumlichen und physikalischen Denkvermögen, also in der Erfassung ihrer Umgebung widerspiegelt. Damit einher geht ihr Entdecker- und Forscherdrang. Die Seemannskunst der Nord gilt unter den Völkern Tamriels als legendär. Im Gegensatz zu den Elfen bestehen ihre Expeditionsflotten jedoch aus kleineren Langschiffen mit geringerer Besatzung. Größere Schiffe der Nord, zumeist Kriegsschiffe, werden sowohl durch Menschenhand als auch Windkraft angetrieben, wobei sie eine größere Besatzung von ungefähr fünfzig Seeleuten, die zugleich Soldaten sind, aufweisen.

In der Kultur der Nord wird, aus der Verehrung von Kyne, der nordischen Göttin des Sturms, entspringend, dem Atem und der Stimme eine ganz besondere Bedeutung beigemessen. Die Nord sehen sich selbst als Kinder des Himmels an, bezeichnen Himmelsrand auch als Hals der Welt, da dort der Himmel auf das Land ausgeatmet und sie geschaffen haben soll. Die Kraft eines Nord kann der Legende nach als Schrei artikuliert werden, dies wird von ihnen auch als Thu'um ("Die Stimme") bezeichnet. Die Stärksten unter ihnen mit dieser Gabe wurden Zungen genannt. Bei einem Angriff der Nord auf eine Stadt benötigten sie keine Belagerungsmaschinen oder Kavallerie. Die Zungen verteilten sich keilförmig um das Stadttor und zerstörten es Kraft ihrer Stimme. Mit Schreien konnten ebenso Klingen geschärft oder Feinde niedergestreckt werden. Mit seinem Schlachtruf konnte ein starker Nord seinen Kameraden Mut einflößen oder mit einem Brüllschrei einen angreifenden Feind stoppen. Die Besten von ihnen konnten bestimmte Personen über Hunderte von Meilen hinweg anrufen und sich durch Ausstoßen eines Schreies fortbewegen, wobei sie dann dort auftauchten, wo der Schrei gelandet ist. Die stärksten aller Stimmen konnten nicht erklingen, ohne Verwüstungen anzurichten. Diese Nord mussten Knebel tragen und konnten sich lediglich durch Zeichensprache und Runenschrift verständlich machen. Es wird gesagt, daß die Nord stärker und urwüchsiger werden, je weiter man in Himmelsrand nach Norden gelangt.

Zur Zeit der Eroberung von Morrowind und der Gründung des ersten Reiches in der Ersten Ära sollen alle großen Anführer der Nord Zungen gewesen sein, unter anderem Derek der Lange, Jorg Helmborg und Hoag Elfentöter.

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